130 Autos, die das goldene Zeitalter des Rallyesports geprägt haben, werden sich von 24. bis 26. August zum fünftenmal auf den Straßen der elsässischen Weinberge rund um Molsheim versammeln.
Einige der großen Champions der damaligen Zeit fahren in einem Feld, in dem viele ihrer ehemaligen Autos und auch Nachbauten davon in den Händen von Sammlern sind, die sie mit viel Geduld restauriert oder wiederaufgebaut haben. Mit dabei sind der Schwede Stig Blomqvist auf einem Ford Sierra RS 500, der Belgier Bruno Thiry auf einem Audi Sport Quattro E2 oder der Finne Mikko Hirvonen auf einem Ford Focus WRC.
Das Organisationskomitee hat darauf geachtet, dass jedes Auto technisch und ästhetisch streng mit seinem historischen Vorbild übereinstimmt.
Eine Besonderheit des Alsace Rallye Festival ist, dass ohne Zeitmessung gefahren wird und eigenmächtige Zeitnahme den Teilnehmern sogar verboten ist. Es handelt sich bei dem Anlass nicht um einen Wettbewerb, sondern um eine Demonstration, die zwei Tage lang auf 282 km Straße stattfindet. Knapp die Hälfte davon ist abgesperrt und den Teilnehmern vorbehalten, damit sie dort nach Herzenslust die fahrerischen Kunststücke vorführen können, die das Publikum zu schätzen weiß.
Auch in Frankreich werden die "Slowly Sideways" am Start sein. Hier gewinnt nicht der schnellste, sondern der spektakulärste Fahrstil. Preise gibt es ausserdem für die beste Restaurierung eines Originalfahrzeugs oder den authentischsten Nachbau.



























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