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Bild (1/1): Auto Union (1937) - Bernd Rosemeyer beim Weltrekordversuch (© Zwischengas Archiv)
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80. Todestag Bernd Rosemeyer

24. Januar 2018
Text:
Audi AG, Zwischengas
Fotos:
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Vor 80 Jahren starb mit Bernd Rosemeyer ein herausragender Rennfahrer in der deutschen Motorsportgeschichte. Der damals 28-Jährige war Spitzenfahrer der Auto Union AG.

Bernd Rosemeyer
© Copyright / Fotograf: AUDI AG

Bernd Rosemeyer galt als Genie im Rennwagen-Cockpit und war das Motorsportidol seiner Zeit. 1936 gewann er im Auto Union Typ C 16-Zylinder alle erreichbaren Titel: Europameister, Deutscher Strassenmeister und Deutscher Bergmeister. Er stellte mehrere Weltrekorde auf und überschritt als erster Mensch die 400 km/h Grenze auf einer öffentlichen Strasse: Nach fliegendem Start durchfuhr er mit seinem Auto-Union-Stromlinienwagen vom Typ C die einen Kilometer lange Messstrecke auf der Reichsautobahn Frankfurt–Darmstadt mit einer Geschwindigkeit von exakt 406,32 km/h.

Am 28. Januar 1938 erreichte Rudolf Caracciola auf derselben Autobahn (einem Abschnitt der heutigen A5) die Rekordmarke von 432,692 km/h. Kurz danach setzte sich auch Rosemeyer in seinen Wagen, einen Auto Union Typ R (Rekordwagen), um sich die Bestmarke zurückzuholen. Dabei erfasste eine Windböe Rosemeyers Wagen bei einer Geschwindigkeit von knapp 440 km/h. Nach mehrfachem Überschlag konnte Rosemeyer nur noch tot geborgen werden.

Auto Union (Jahrgang 1937) - Weltrekordversuch am 28. Januar 1938 von Bernd Rosemeyer - der Wagen wird in Fahrtrichtung angeschoben
© Copyright / Fotograf: Archiv Martin Schröder

Am Unfallort an der heutigen A5 zwischen Frankfurt und Heidelberg (Richtung Darmstadt, Gedenkstein auf dem ersten Parkplatz nach der Abfahrt Langen-Mörfelden), legt die Audi AG als Traditionsnachfolger der Auto Union AG Chemnitz einen Kranz zum Gedenken nieder.

Übrigens findet man im Online-Zeitschriften-Archiv etliche Artikel über Bernd Rosemeyer aus der damaligen Presse der 20er und 30er Jahre.

 

Neueste Kommentare

 
 
ka******:
31.01.2018 (12:37)
Ob die Windböen die Hauptursache am damaligen Unfall waren sei dahingestellt und diese Frage wird sicher nicht mehr beantwortet werden können.
Aber ein Detail verdient doch noch eine gewisse Aufmerksamkeit:
Bernd Rosemeyer fuhr ja ein Fahrzeug dessen Unterboden so gestaltet war, daß sich bei zunehmender Geschwindigkeit ein Unterdruck ausgebildet hat.
Nun wurden im Bereich des Vorderwagens vereinfacht ausgedrückt Öffnungen eingebaut, um die bei hohem Tempo extrem lauten Windgeräusche der Cockpit-Belüftung derart zu vermindern, daß man den Windstrom der Cockpit-Belüftung zum Wagenboden abgeleitet hat.
Das erfolgte per Fußpedalbedienung.
Vermutlich hat Rosemeyer diesen Fußhebel betätigt wodurch dann schlagartig der Unterdruck unter dem Fahrzeug und damit dessen Anpressdruck zusammenbrach.
Wahrscheinlich kamen in kürzester Zeit so viele unheilvolle Faktoren ins Spiel daß selbst ein Ausnahmetalent wie Bernd Rosemeyer mit seiner ultrakurzen Reaktionszeit überfordert war.
Natürlich trägt die Auto Union ein gut Teil an Mitschuld insofern als daß man im Windkanal den Einfluß der geöffneten Schieber am Unterboden in Bezug zum Unterdruckeffekt nicht gemessen hat.
Angeblich war die Zeit zu knapp gewesen.
Nur ganz nebenbei:
Mercedes hatte vor, im Spätsommer 1939 mit dem Vollstromlinien-Rekordwagen von 1938 auf der RAB bei Dessau Geschwindigkeiten bis 485 km/h zu fahren.
Offenbar lies das die Karosserie dieses Fahrzeugs zu, Windstille natürlich vorausgesetzt.

Herzliche Grüße

Karl Heinz
ne******:
30.01.2018 (18:52)
Bernd Rosemeyers Schicksalfahrt war am 28. Januar 1938. Nur das Foto 4/7 zeigt den 1938er Rekordwagen mit den seitlichen Schürzen.

Martin Schröder
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