Die Geschichte des Suzuki Swift reicht bis in die späten Siebzigerjahre zurück, als eine Vereinbarung zwischen General Motors und Suzuki zustande kam. In der Folge investierte Suzuki eine halbe Milliarde DM in ein neues Werk in Kosai, wo 850 Mitarbeiter zusammen mit 137 Robotern ab 1983 jeden Monat 10’000 Exemplar des Modells SA 310. Ein grosser Teil davon hätte in die USA gehen sollen, doch Regulierungen verhinderten derartig grosse Zahlen.
SA 310 hiess der Swift ursprünglich, der erste “ausgewachsene” Suzuki wurde aber auch Cultus genannt. Die initiale Version verfügte über einen Dreizylindermotor und leistete rund 50 PS aus 993 cm3. Das reichte gemäss ams-Test für 145 km/h Spitze und eine Zeit von 17.1 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h.
Eigentlich wollte man diesen 3,58 m lange Kompaktwagen bereits an der IAA in Frankfurt im Herbst 1983 vorstellen. Doch präsentiert wurde der Wagen dann erst an der 25. Tokyo Motor Show ab 28. Oktober 1983.
In Europa konnte man den Suzuki SA 310 / Cultus ab 1984 kaufen, daher darf man hierzulande im Jahr 2024 den 40. Geburtstag feiern.
Bereits im Herbst 1984 erhielt die Palette Zuwachs durch einen Vierzylinder, ab nun wurde der Wagen in Europa “Swift” (in Deutsch: Mauersegler) genannt.
Während die Japaner bereits ein etwas längeres viertüriges Modell kaufen konnten, wurde in Europa nur die zweitürige Variante angeboten. Aus 1324 cm3 konnten nun 67 bis 74 PS produziert werden. Mit 74 PS lief der Heckklappen-Kompaktwagen gemäss ams-Test 170 km/h schnell und war, aus dem Stand beschleunigt, schon nach 11,2 Sekunden 100 km/h schnell. Dabei brauchte er nur 7,8 Liter Normalbenzin. Damit war er auch dank schlankem Preis ein ebenbürtiger Gegner von Fiat Uno, Honda Civic, Opel Corsa oder VW Polo.
Bis 1989 wurde die erste Generation gebaut, auch mit fünf Türen und mit einem Einspritzmotor kam er auf den Markt.
Die zweite Generation folgte 1989 (nach der Präsentation in Japan im Jahr 1988) und sie lief über 13 Jahre vom Band. Fast 100 PS leistete die stärkste Variante.
Die dritte Generation wurde dann bis 2010 gebaut, sie wirkte modern und kombinierte japanische Qualität mit europäischer Fahrdynamik.
2010 und 2017 erfolgte die Einführung der vierten und fünften Generation.
Letztere wurde dann 2023 durch die aktuell Variante (intern AOL genannt) abgelöst.
Von der ersten Generation des Suzuki Swift haben nur noch ganz wenige Exemplare überlebt.















































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