Vom 3. bis 6. September 2026 wird die Schanfiggerstrasse zwischen Langwies und Arosa wieder zur Rennstrecke. Rund 180 historische Renn- und Sportfahrzeuge aus fast einem Jahrhundert Motorsportgeschichte treffen bei der 22. Arosa ClassicCar auf eine der spektakulärsten Bergrennstrecken der Schweiz. Neben dem Rennbetrieb warten eine Porsche-Weltpremiere, das beliebte Porsche-Renntaxi, ein eigenes Vorkriegler-Feld und ein vielseitiges Rahmenprogramm auf die Besucherinnen und Besucher.
Den Auftakt macht bereits am Donnerstagabend der traditionelle Dorfcorso, wenn die historischen Fahrzeuge durch Arosa rollen. Von Freitag bis Sonntag stehen dann Trainings- und Rennläufe auf dem Programm. Die beiden Fahrerlager beim Ochsenbühl und am Obersee sind frei zugänglich, Fahrzeuge und Fahrer lassen sich aus nächster Nähe erleben.
Weltpremiere auf der Bergstrecke
Hauptsponsor und Car Partner Porsche Schweiz nutzt die legendäre Aroser Bergstrecke für eine Weltpremiere und zeigt am Freitag, 4. September 2026, erstmals eine neue Sonderedition. Porsche-Markenbotschafter Jörg Bergmeister bewegt das Fahrzeug im Rahmen einer exklusiven Premierenfahrt über die Strecke.
Blick nach vorn: eFuels von HIF Global
Neben den historischen Rennfahrzeugen richtet die Arosa ClassicCar den Blick auch auf die Zukunft der Mobilität. Gemeinsam mit HIF Global und Porsche Schweiz wird das Thema synthetische Kraftstoffe aufgegriffen: Teilnehmerinnen und Teilnehmer können ihre Rennfahrzeuge kostenlos mit eFuels betanken. Gerade für den historischen Fahrzeugbestand sind solche Kraftstoffe eine interessante Perspektive – bestehende Verbrenner lassen sich weiter nutzen, während die CO₂-Bilanz künftig deutlich verbessert werden kann.
Von der Shelby Cobra bis zum Sauber C3
Auch das Starterfeld hält Höhepunkte bereit. Urs Furter bringt erstmals sein seltenes Shelby Cobra Daytona Coupé von 1965 nach Arosa. Serge Endress tritt mit einem Nissan Skyline GT-R Group A von 1990 an, und Albert Dobler kehrt nach längerer Pause mit seinem BMW M3 E30 DTM auf die Bergstrecke zurück. Ein besonderes Stück Schweizer Motorsportgeschichte steuert Erich Schellinger bei: Sein Sauber C3 von 1973 war der letzte von insgesamt drei bei Sauber in Hinwil gebauten C3. Nach Stationen in der Schweiz, in Deutschland und in Kanada kehrte der Rennwagen 2021 in die Schweiz zurück und wird 2026 erstmals von Schellinger in Arosa pilotiert.
Neu: die Vorkriegsfahrzeuge in einem eigenen Feld
Eine besondere Bühne erhalten in diesem Jahr die ältesten Fahrzeuge des Starterfeldes. Erstmals werden die Vorkriegsfahrzeuge unabhängig von ihrer gemeldeten Wertungskategorie in einem eigenen Feld zusammengefasst und starten gemeinsam am Ende des dritten Rennfeldes. So rücken automobile Zeitzeugen aus den frühen Jahrzehnten des Motorsports stärker in den Fokus, etwa der Bugatti 37/35B von Daniel Sonderegger aus dem Jahr 1927.
7,3 Kilometer, 76 Kurven, 422 Höhenmeter
Das Herzstück bleibt die Strecke selbst. Vom Start in Langwies auf 1'374 Metern führt sie über Litzirüti bis ins Ziel am Obersee in Arosa auf 1'778 Metern. Auf 7,3 Kilometern warten 76 Kurven und 422 Höhenmeter. Eine Besonderheit ist die rund 1,2 Kilometer lange Bergabpassage – einzigartig unter den Bergrennstrecken der Schweizer Alpen. Seit 2005 bringt die Arosa ClassicCar historische Rennfahrzeuge auf diese aussergewöhnliche Strecke; aus einer Veranstaltung für Liebhaber ist in 22 Austragungen ein international bekannter Treffpunkt der historischen Motorsportszene geworden.
Einsteigen statt zuschauen: das Porsche-Renntaxi
Wer die 76 Kurven nicht nur vom Streckenrand erleben will, kann auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Die beliebten Porsche-Renntaxis sind auch 2026 wieder unterwegs, unter anderem mit einem 911 GT3, einem 911 Turbo S und mehreren 911 Carrera 4 GTS. Am Steuer sitzen von Porsche zertifizierte Instruktoren, darunter der ehemalige Skirennfahrer und mehrfache Weltcupsieger Daniel Mahrer sowie der dreifache Le-Mans-Sieger Marcel Fässler. Eine Fahrt kostet CHF 250.– pro Person, das Mindestalter beträgt 16 Jahre; angesichts der grossen Nachfrage empfiehlt sich eine frühzeitige Buchung.
Rennwochenende und Rahmenprogramm
Von Freitag bis Sonntag wird über den ganzen Tag verteilt in drei Rennfeldern gefahren. Neben dem Geschehen auf der Strecke sind die Fahrerlager ein zentraler Treffpunkt: In Langwies lassen sich die Fahrzeuge unmittelbar vor dem Start beobachten, während im Zielgelände in Arosa Eventhalle, Aussengastronomie, Tribünen, Porsche-Lounge und die Arosa ClassicCar Circle-Bar für Rennatmosphäre sorgen. Am Samstagabend findet ab 19.30 Uhr das Race Dinner in der Eventhalle statt. Den Abschluss bildet am Sonntag die Rangverkündigung und Preisverteilung im Fahrerlager Ochsenbühl, rund 30 Minuten nach Rennschluss.
Kurzinfo Arosa ClassicCar 2026
Wann: 3. bis 6. September 2026 (Dorfcorso Do abends, Renntage Fr–So)
Wo: Bergstrecke Langwies–Arosa, 7,3 km, 76 Kurven, 422 Höhenmeter
Teilnehmer: rund 180 historische Renn- und Sportfahrzeuge
Tickets (Tribünenpass): Freitag ab CHF 15.–, Samstag oder Sonntag ab CHF 30.–, Freitag und Samstag ab CHF 40.–, Samstag und Sonntag ab CHF 50.–, 3-Tagespass ab CHF 60.–; Kinder bis 12 Jahre in Begleitung gratis. Das Zuschauen entlang der Rennstrecke ist gratis. ArosaclassiccarFreizeit
VIP: «Silber» (Fr/Sa ohne Dinner/So) CHF 480.–, «Gold» Samstag inkl. Race Dinner CHF 300.–, «Gold» 3 Tage inkl. Dinner CHF 600.– Arosaclassiccar
Porsche-Renntaxi: CHF 250.– pro Person, Mindestalter 16 Jahre
Anreise: mit Mehrtages- oder VIP-Ticket 50 % Rabatt auf An- und Rückreise mit dem ÖV (solange Vorrat)
Weitere Informationen: arosaclassiccar.ch







































































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