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Bild (1/25): Porsche 944 Turbo ONS Streckensicherung (1984) am Solitude Revival 2017 (© Balz Schreier, 2017)
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    Solitude Revival 2017 - farbige Erinnerungen an die grossen Zeiten der Solitude-Rundstrecke

    24. Juli 2017
    Text:
    Balz Schreier
    Fotos:
    Balz Schreier 
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    Über 10’000 Besucher zählten die Organisatoren am Sonntag, den 23. Juli 2017 an der Solitude. Von den Rekorden der Sechzigerjahre, als Hunderttausende die Strecke säumten, ist dies zwar weit entfernt, trotzdem kam rund um den Solitude-Ring fast so etwas wie Rennatmosphäre auf. Rund 300 Fahrzeuge waren gemeldet, um die knapp über elf Kilometer lange Naturstrecke unter die Räder zu nehmen und am immer noch komplett erhaltenen Start-/Zielturm vorbeizuziehen.

    Aston Martin Ulster (1934) Vorkriegsrennwagen am Solitude Revival 2017
    © Copyright / Fotograf: Balz Schreier

    Regen und Sonne

    Am Freitag hatte es noch heftig geregnet und damit auch Teile der Streckensicherung in Mitleidenschaft gezogen, so dass am Samstag neue Strohballen beschafft und verteilt werden mussten. Am Samstag war das Wetter durchgehend trocken, die Luft blieb aber feucht, die Temperaturen wirkten dadurch fast schon humid. Der Sonntag verlief etwas kühler, aber die Strecke blieb tagsüber trocken.

    Neu in diesem Jahr war die durchgängige Zuschauer-Passage direkt entlang der Start/Ziel-Geraden - Impressionen vom Solitude Revival 2017
    © Copyright / Fotograf: Balz Schreier

    Unerwartete Zwischenfälle gut gemeistert

    Dass bei schnellen Fahrten von betagten Rennwagen ab und zu ein kleiner Unfall passieren kann, ist zu erwarten. Dies passierte auch dieses Jahr, die Streckenpolizei rückte aus und war sehr bemüht, den Rennbetrieb so schnell wie möglich wieder zu erlauben. Auch dieses Jahr gab es wieder eine Hochzeitsgesellschaft, welche die Strecke passieren musste. Dies führte aber keineswegs zu einer Verzögerung und konnte während den grosszügig geplanten Pausen zwischen den Rennfeldern durchgeführt werden. Wer mit einem kühlen Bier an der Strecke sass, den kümmerten die wenigen Unterbrüche kaum. Abschliessend darf der Organisation gratuliert werden, denn die beiden Solitude-Tage gingen viel reibungsloser über die Bühne als in den letzten Jahren.

    Impressionen vom Solitude Revival 2017
    © Copyright / Fotograf: Balz Schreier
    Angebote von Zwischengas-Spezialisten
     

    Führungsfahrzeuge und Schikanen

    Einst wurden auf der Solitude Durchschnitte von rund 180 km/h gefahren, an solche Geschwindigkeiten ist natürlich heute kaum mehr zu denken. Mit mehreren Bremsschikanen und einem Führungsfahrzeug, das nicht überholt werden durfte, versuchten die Organisatoren die Tempi tief zu halten, zu tief für einige Fahrer, die darüber klagten, kaum über den zweiten Gang hinauszukommen.

    Porsche 917/-30 (1973) am Solitude Revival 2017 in der Kategorie Rennwagen und Prototypen
    © Copyright / Fotograf: Balz Schreier

    Hinter dem “Pace Car” kam es auch immer wieder zu heiklen Situationen, denn dort stauten sich jeweils die schnellsten Fahrzeuge.

    Die Porsche-Armada

    Für Porsche war und ist die Solitude ein Heimspiel. Schon 1956 siegten Hans Herrmann (2017 übrigens in einem 550 Spyder mit dabei) und Wolfgang Graf Berghe von Trips mit dem Porsche 550 RS Spyder einen Doppelsieg bei den Sportwagen. Der Höhepunkt war dann der Doppelsieg mit den Formel-1-Porsche, als Dan Gurney und Joakim Bonnier als Erste durchs Ziel gingen.

    Porsche 718 Formel 2 (1960) - Formel-Rennwagen am Solitude Revival 2017
    © Copyright / Fotograf: Balz Schreier

    Da lag es natürlich nahe, diesen Achtzylinder-Monoposto wieder zu bringen, nebst einem Formel-2-Wagen. Dazu gesellte sich dann noch ein Porsche 962C aus dem Werk, sowie der 928 S Trigema.

    Porsche 928S Trigema (1982) am Solitude Revival 2017 in der Kategorie Rennwagen und Prototypen
    © Copyright / Fotograf: Balz Schreier

    Aus privater Hand kamen noch eine gute Handvoll weitere Porsche-Prototypen (906, 907, 908/3, 910, etc.) dazu. Den stärksten Wagen brachte wohl Antonius Trichas an den Start, der 917/30 leistete in seiner aktiven CanAm-Zeit immerhin stolze 1100 PS.

    Porsche 917/-30 (1973) am Solitude Revival 2017 in der Kategorie Rennwagen und Prototypen
    © Copyright / Fotograf: Balz Schreier

    Sterne von nebenan

    Ein Sportanlass in Stuttgart ohne Mercedes-Benz ist kaum denkbar, schliesslich sind auch die Daimler-Leute dort zuhause. Otto Merz gewann mit dem Typ S das Rennen “Rund um die Solitude” im Jahr 1927. Schön dass ein solches Auto auch 2017 wieder am Start war, ein weisser Typ S, gefahren von Jochen Mass.

    Jochen Mass pilotierte den Mercedes-Benz 680S (1927) Vorkriegsrennwagen am Solitude Revival 2017
    © Copyright / Fotograf: Balz Schreier

    Weniger mit der Solitude verbandelt ist die sogenannte “Rote Sau”, mit der AMG im Jahr 1969 die Tourenwagen-Elite ins Schwitzen brachte. 400 PS stark war der damals auf 6,8 Liter aufgebohrte V8. Wegen Reifenproblemen klappte der erste EInsatz allerdings nicht, erst 1971 kam die Revanche. Auf der Solitude gab es den schweren Tourenwagen gleich dreifach zu sehen, einmal als Aussstellungsstück (ein Nachbau des verschwundenen Originalrennwagens) und zweimal auf der Piste, einmal standesgemäss in Rot und ein zweiter Wagen in Blau.

    Mercedes-Benz W109 300SEL 6.3 die rote Sau (1970) - Tourenwagen und GT am Solitude Revival 2017
    © Copyright / Fotograf: Balz Schreier

    Steinmetz wetzte die Messer

    Klaus A. Steinmetz hiess der Mann, der in den Siebzigerjahren mit professionellem Tuning für schnelle Opel-Fahrzeuge sorgte. Seine Commodore mischten die Tourenwagenrennen auf.

    Steinmetz Opel Commodore (1970) - Tourenwagen und GT am Solitude Revival 2017
    © Copyright / Fotograf: Balz Schreier

    Auf der Solitude fanden gleich drei dieser Steinmetz-Opel zusammen, zwei Commodore und ein GT, ergänzt um einen weiteren GT und einen Manta A, alle im selben Gelb gespritzt.

    Steinmetz Opel Commodore (1970) - Tourenwagen und GT am Solitude Revival 2017
    © Copyright / Fotograf: Balz Schreier

    ONS-Streckenstaffel fast wie damals

    Ein “Déja-Vu” gab es für viele Rennfans, wenn jeweils ein Rennfeld vorbeigezogen war, denn am Schluss fuhren jeweils die ONS-Streckensicherungswagen von damals mit. Heute sind die ONS-Autos von damals natürlich Museumsstücke und sie können teilweise auf fast schon abenteuerliche Geschichten zurückblicken.

    Porsche 928 Recaro ONS Streckensicherung (1986) am Solitude Revival 2017
    © Copyright / Fotograf: Balz Schreier

    Der erste Streckensicherungswagen, ein Porsche 914/6, etwa, wurde nach seinem aktiven Einsatz in die Schweiz verkauft, wo er wieder zum Rennwagen zurückgebaut wurde, wie er an der Monte Carlo Rallye gelaufen war. Später ging der Wagen in die USA, dann nach Grossbritannien, bis ihn Recaro schliesslich zurückkaufen konnte und wieder in ONS-Optik versetzte.