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Bild (1/16): VW Karmann Ghia (1965) - an der OCC Jungfrau Rallye 2015 (© Bruno von Rotz, 2015)
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    OCC Jungfrau Rallye 2015 - Höhenmeter, Sommerhitze und spektakuläre Routen

    30. August 2015
    Text:
    Mark Siegenthaler
    Fotos:
    Bruno von Rotz 
    (77)
    Organisation Jungfrau Rallye 
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    Walter Rosser 
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    Am 28. und 29. August 2015 hiess es bereits zum zehnten Mal: "Ladies, start your engines!" Das Epizentrum der Rallye, bei der das Steuerrad traditionell fest in Damenhand ist, war wie bereits im Vorjahr Kandersteg im Berner Oberland.

    VW Käfer 1200 Cabrio (1963) - an der OCC Jungfrau Rallye 2015
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Neu war allerdings an der Jubiläumsausgabe, dass die Teams von zwei historischen Figuren durch die Rallye geführt wurden, nämlich von Kaiser Napoleon und dem Vogellisi. Die Figuren standen für die Destinationen, die während der beiden Tagesetappen ab Kandersteg angesteuert wurden. In den Roadbooks gaben die Figuren Hinweise ab, zeigten den Teams den Weg und plauderten dabei auch immer ein Bisschen aus dem Nähkästchen.

    Mit Napoleon auf den Simplon

    Der Freitag war in Napoleons Hand: er führte die 80 Rallyeteams mit ihren Fahrzeugen auf eine Strasse, die seinerzeit auf seinen Befehl gebaut worden war: den Simplonpass. Den Übergang nach Italien gab es zwar schon vorher, doch handelte es sich dabei nur um einen Saumpfad.

    Napoleon liess die Strasse ab 1801 ausbauen, damit er mit seiner Artillerie darüber fahren konnte. Obwohl er die Strasse anschliessend nie in diesem Sinn nutzte, war sie ein Meisterwerk. Auch heute führt noch ein grosser Teil des Passes über das Trassee von Napoleons Ingenieuren.

    Mercedes-Benz 220 Cabriolet (1955) - an der OCC Jungfrau Rallye 2015
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Eine grosse Ausnahme ist natürlich der Abschnitt der alten Passstrasse oberhalb Ried-Brig. Die Teams konnten ihren Fahrzeugen beim Aufstieg durch die Riederwaldkehren die Sporen geben.

    Der Mittagshalt fand in Simplon-Dorf statt. Der letzte Teil der Strecke vor dem Mittagessen war nicht mittels der klassischen Roadbook-Signaturen beschrieben, sondern auf einer Karte aus dem 19. Jahrhundert eingezeichnet. Dies sorgte für einiges Kopfzerbrechen, gab aber durchaus auch Anlass zum Schmunzeln.

    Tests unterwegs, Bewertung abends

    Nach der Mittagspause ging es wieder zurück nach Brig. Unterwegs mussten die Teams diverse Sonderprüfungen absolvieren. Neben klassischen Lichtschranken-Parcours ging es unter anderem auch darum, Napoleon den Wegzoll zu entrichten. Die Navigatorinnen oder Navigatoren (auf dem Beifahrersitz sind auch Männer zugelassen) mussten vor dem Stockalperpalast Münzen in Napoleonhüte werfen.

    NSU 1000 TT (1967) - an der OCC Jungfrau Rallye 2015
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Nach einer ziemlich kurven- und aussichtsreichen Zusatzschlaufe über Bratsch-Leuk reisten die Teams dann wieder per Autoverlad zurück nach Kandersteg, unter ihnen auch das Mutter-Tochter-Team aus Deutschland, das im SwissClassics-Revue-Wettbewerb einen Startplatz gewonnen hatte.

    Die Siegerinnen des SwissClassics-Revue-Wettbewerbs gewannen einen kostenlosen Startplatz und traten im VW Karmann Ghia an - OCC Jungfrau Rallye 2015
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Dort fand – auch dies ein Novum bei der OCC Jungfrau-Rallye – ein Concours statt. Die Juroren waren nicht ganz alltäglich: Kleidung und Etikette war ganz im Stil der Belle Epoque gehalten (in Kandersteg findet jeweils Ende Januar die Belle Epoque Woche statt). Die drei Frauen und Ihr männlicher Jurykollege benoteten die Fahrzeuge nach speziellen Kriterien, wobei es unter anderem natürlich auch um die Damentauglichkeit ging.

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    Wenn i nume wüsst...

    .. wo ds Vogellisi wär, lautete schliesslich die Frage am Samstag. Zumindest die Schweizer Teams errieten einigermassen rasch, dass Adelboden angesteuert werden sollte.

    Am Morgen ging es aber zuerst an den Thunersee, und über Ringoldswil und Heiligenschwendi nach Heimberg. Anschliessend fuhren die Teams nach Forst-Längenbühl, wo der Mittagshalt stattfand. Dann führte die Route über Zwieselberg und Wimmis nach Spiez, und von dort nach Frutigen und über die alte Adelbodenstrasse in Vogellisis Heimat.

    Auch da bauten die Organisatoren eine Kartenetappe ein. Sie führte über Achseten ins Dorfzentrum von Adelboden und weiter Richtung Gilbach. Nach einer Runde über Strassen, für welche die Gemeinde teilweise eine Sondergenehmigung ausgestellt hatte, fanden sich die Fahrzeuge bei der Talstation der Engstligenalpbahn ein. Dort fand ein Zvierihalt statt, die letzten Prüfungen wurden absolviert, und die Teams fuhren wieder zurück nach Kandersteg.

    Spätsommerhitze

    Das Wetter an der 10. OCC Jungfrau-Rallye war grandios, was den Teilnehmerinnen und Teilnehmern schöne Ausblicke auf die Walliser und Berner Berge bescherte. Ungewohnt hoch für Ende August waren dabei aber die Temperaturen, welche in den Tälern auf über 30 Grad kletterten.

    Mercedes-Benz 280 SL Pagode (1970) - an der OCC Jungfrau Rallye 2015
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Nicht nur die Fahrzeugbesatzungen und die Streckenposten kamen ins Schwitzen, beim einen oder anderen Auto wurde auch die Kühlung vor eine Bewährungsprobe gestellt. Glücklich war, wer über einen funktionierenden Zusatzlüfter verfügte.

    Citroën Traction Avant (1947) - an der OCC Jungfrau Rallye 2015
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Das TeilnehmerInnenfeld an der diesjährigen OCC Jungfrau-Rallye war erneut breit gestreut - auch die Autos stammten aus den verschiedensten Jahrzehnten. Vorkriegswagen waren dieses Jahr jedoch ausnahmsweise keine gemeldet. Die ältesten Fahrzeuge hatten immerhin Vorkriegs-Gene, wie beispielsweise ein 1947er Citroen Traction Avant oder die diversen urigen MG-Roadster. Das Gros der Fahrzeuge stammte indes – wie bei vielen anderen Rallyes auch – aus den Sechziger- und Siebziger- Jahren. Das neuste Auto war ein 1982er Porsche 924.

    Positive Bilanz

    Sowohl die Organisatoren wie auch die TeilnehmerInnen zogen am Ende eine positive Bilanz. Die Rallye war unfallfrei über die Bühne gegangen, nur hatte der Pannendienst diesmal überdurchschnittlich viel zu tun. Als Highlight werteten viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Routenwahl. Die zahlreichen zufällig oder absichtlich anwesenden Zuschauer freuten sich ihrerseits über die Oldtimer, wenn auch einige etwas erstaunt zur Kenntnis nahmen, dass nur Frauen am Steuer sassen... Diese Reaktion dürften sich die meisten Ladies aber mittlerweile gewohnt sein.

    Jubiläumssieger

    Eine kleine Sensation bot sich anschliessend an der Preisverleihung: Gewonnen hat die Jubiläumsausgabe der OCC Jungfrau-Rallye nämlich just genau dasjenige Team, welches schon die allererste Rallye im Jahr 2006 für sich entschieden hatte: Die Paarung Garovi/Schützinger auf Austin Healey.

    Austin-Healey 100 BN2 (1955) - Gesamtsiegerteam an der OCC Jungfrau Rallye 2015
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Der erste Rang im Concours de Kandersteg ging an das Team Rutschmann/Rutschmann für seinen Chevrolet Corvette C2 Cabriolet - das Auto hatte die Jury am meisten überzeugt.

    Chevrolet Corvette Stingray C2 Cabriolet (1964) - an der OCC Jungfrau Rallye 2015
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Für einige Lacher sorgte dann noch eine nicht ganz alltägliche Zusatzwertung: Es wurde nämlich der ästhetischste Ölfleck, der auf den Kartons zu finden war, welche in Simplon-Dorf unter den Autos lagen, prämiert.

    Die 11. OCC Jungfrau-Rallye wird wiederum Ende August 2016 stattfinden. Details liessen die Organisatoren am Wochenende noch nicht durchblicken. Kommuniziert werden Austragungsort und weitere Einzelheiten im Verlauf dieses Herbstes auf der Website .

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    ···
     
    Quelle:

    Neueste Kommentare

     
     
    a3******:
    02.09.2015 (12:55)
    Es hat Spass gemacht, wir haben viel gelacht und es war sehr entspannt im Cockpit bei uns trotz Hitze und Staub.
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