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Auto e Moto d'Epoca 2021 – Oldtimermesse fast wie früher, aber doch anders in Padua

Erstellt am 25. Oktober 2021
, Leselänge 7min
Text:
Bruno von Rotz
Fotos:
Daniel Reinhard 
114
Bruno von Rotz 
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L'Universo Bertone - die Bertone-Prototypen-Sammlung ist heute im Besitz des ASI - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Bertone Record (1994) - neben einem Miura - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Bertone Record (1994) - Teil der ASI-Bertone-Prototypen-Sammlung - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Bertone Record (1994) - viele Rekorde wurden damit eingefahren - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Autobianchi Runabout Bertone (1969) - auf dem Autobianchi-Clubstand - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021

Bereits im Jahr 2020 hatte die Oldtimermesse Auto e Moto d’Epoca als eine der wenigen grossen Veranstaltungen dieser Art durchgeführt werden können und auch vom 21. bis 24. Oktober 2021 war der Anlass in Padua, nahe von Venedig, wieder ein wichtiger Anziehungspunkt für die Oldtimer-Enthusiasten.

Fast wie früher

115’000 Quadratmeter, 11 Hallen, 1600 Aussteller und vier Sonderschauen, die Organisatoren der Auto e Moto d’Epoca rührten einmal mehr mit grosser Kelle an. Ohne “Green Pass” ging allerdings nichts, wer nicht (mit dem richtigen Impfstoff) geimpft, genesen oder getestet war, der erhielt in Padua keinen Einlass und auch mit Zertifikat konnte beim Schlangestehen viel Zeit vergehen, denn die Prüfung des Green Passes samt Temperaturkontrolle war ganz klar ein Engpass.

Bild Mit Maske und Charme wird der Wagen präsentiert - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Mit Maske und Charme wird der Wagen präsentiert - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Hatte man es dann aber geschafft, durfte man – mit Maske zwar – frei durch die Hallen spazieren wie vor der Pandemie. Alleine war man dabei gewiss nicht, die 1,5 Meter Abstand konnten oft nicht eingehalten werden, vor allem dann nicht, wenn es etwas besonderes zu sehen gab.

Gut gefüllte Hallen

An Nachfrage von Seiten der Aussteller hatte es offensichtlich nicht gefehlt, die elf Hallen waren ziemlich voll, die über 5000 gezeigten Autos (und viele Motorräder dazu) mussten eng geparkt werden, damit alle Platz hatten. Auch zwischen den Hallen gab’s viel zu bestaunen, mancher Aussteller wich in ein Zelt aus, um wettergeschützt zu sein. Dies sollte sich bewähren, denn vor allem am Donnerstag war die Witterung noch ziemlich feucht.

Bild Farbenvielfalt - Fiat 500 in Reih' und Glied - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Farbenvielfalt - Fiat 500 in Reih' und Glied - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

Bei sovielen Fahrzeugen besteht immer das Risiko, dass Qualität in der Masse untergeht. Dies war in Padua sicherlich wie schon in vergangenen Jahren der Fall, doch schienen manchem Betrachter die Spreu noch schwerer vom Weizen zu trennen.

Die Autos werden immer jünger, so meinten einige Beobachter. Dies lag nicht etwa an den Neuwagen, die es etwa bei Bentley, McLaren, aber auch Porsche und Mercedes-Benz zu sehen gab, sondern an den vielen Youngtimern und Neoklassikern, welche sich oftmals eher als Gebrauchtwagen entpuppten, die in den Hallen standen.

Bild Subaru war in Padua überraschend gut vertreten - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Subaru war in Padua überraschend gut vertreten - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

Immerhin war das Fahrzeugangebot international, also überhaupt nicht primär italienisch geprägt. Nur die Amerikaner, die waren etwas dünner gesät, während die Japaner auch in Padua immer populärer zu werden scheinen. Zumindest sah man gleich mehrere Subaru und auch Nissan oder Mazda waren vertreten.

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Mercedes-Benz 370 S Mannheim Sport Cabriolet (1932)
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Bertones Entwürfe

Mit 16 Bertone-Prototypen trat das ASI unter dem Titel “Universo Bertone” in Padua auf. Vor einiger Zeit konnte die Organisation viele der noch in der Bertone-Sammlung verbliebenen Autos übernehmen. Sie sind seither (notdürftig) in einem Museum untergebracht.

Bild L'Universo Bertone - die Bertone-Prototypen-Sammlung ist heute im Besitz des ASI - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
L'Universo Bertone - die Bertone-Prototypen-Sammlung ist heute im Besitz des ASI - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

An der Messe zeigten sie sich im besten Licht und in sympathischem Context. Anstatt die Einzelstücke einfach aufzureihen, hatte man sie auf verschiedene Clubstände verteilt.

Bild Autobianchi Runabout Bertone (1969) - auf dem Autobianchi-Clubstand - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Autobianchi Runabout Bertone (1969) - auf dem Autobianchi-Clubstand - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

So stand der Autobianchi Runabout zwischen zwei Bianchinas oder der Lancia Kajak neben einem historischen Lancia-Modell.

Bild NSU Trapeze Bertone (1973) - entstanden auf Basis des Ro80, aber mit Mittelmotor - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
NSU Trapeze Bertone (1973) - entstanden auf Basis des Ro80, aber mit Mittelmotor - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Zu bewundern gab es einige der interessantesten Schöpfungen des Karosseriebauers Bertone, u.a. den Citroën Camargue von 1972, den Ferrari Rainbow von 1976 oder den NSU Trapeze von 1973 auf Ro80-Basis.

Bild Porsche Karisma Bertone (1994) - nicht der einzige Porsche, den Bertone eingekleidet hat - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Porsche Karisma Bertone (1994) - nicht der einzige Porsche, den Bertone eingekleidet hat - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Zu sehen gab’s aber auch weniger bekannte Entwürfe wie den Porsche Karisma von 1994 oder die Fiat Panda Barchetta von 2007.

Alles rot vom Turiner Museum

Das Museo Nationale dell’Automobile von Turin organisierte eine Sonderschau zum Thema “L’Italia che vince le corse” (Italien als Rennsieger) und zeigte darin sechs Rennwagen von Fiat, Alfa Romeo, Lancia und Ferrari in einem Zelt zwischen den Hallen.

Bild Lancia D50 (1955) - in der Sonderschau "l'Italia che vince le Corse" des Nationalen Auto Museums von Turin - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Lancia D50 (1955) - in der Sonderschau "l'Italia che vince le Corse" des Nationalen Auto Museums von Turin - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Nun hätte man traurig sein können, weil diese interessanten Rennwagen nicht “besser” untergebracht waren, doch die Musuemsleute hatten noch eine Überraschung parat.

Bild Fiat 130 HP Grand-Prix (1907) - in der Sonderschau "l'Italia che vince le Corse" des Nationalen Auto Museums von Turin - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Fiat 130 HP Grand-Prix (1907) - in der Sonderschau "l'Italia che vince le Corse" des Nationalen Auto Museums von Turin - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Sie fuhren nämlich den Fiat 130 HP nach draussen und starteten den brachialen Motor. Sofort bildeten sich grosse Trauben um den Rennwagen und man konnte wieder einmal sehen, dass ein offener Motorraum und ein aufbrüllender Rennmotor als Attraktion kaum zu schlagen sind.

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Superturismo und Endurance

Ebenfalls dem Rennsport verpflichtet waren zwei weitere Sonderschauen, welche das ASI Storico im Pavillon 3 zeigte.

Bild Mit diesem Audi Rennwagen wurden Siege erzielt - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Mit diesem Audi Rennwagen wurden Siege erzielt - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

Gezeigt wurden die Supertourenwagen vom Schlage eines BMW M3, Alfa GTA oder Audi A4, aber auch die Martini-Racing-Lancias LC1 und Montecarlo.

Bild Lancia LC2 (1983) - 850 kg schwer, 680 bis 1000 PS aus V8-Ferrari-Motor mit 2500 bis 3000 cm3 - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Lancia LC2 (1983) - 850 kg schwer, 680 bis 1000 PS aus V8-Ferrari-Motor mit 2500 bis 3000 cm3 - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

Gerade letztere waren in den Achtzigerjahren Rennwagen, an denen auch die Konkurrenz nicht einfach so vorbeikam.

100 Jahre Moto Guzzi und 100 Jahre Lancia Lambda

Die italienische Motorradmarke Moto Guzzi feierte 2021 ihren 100. Geburtstag, da durfte natürlich auch eine Sonderschau dazu nicht fehlen.

Bild Moto-Guzzi Sport 500 (1924) - zur Feier von 100 Jahren Moto Guzzi - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Moto-Guzzi Sport 500 (1924) - zur Feier von 100 Jahren Moto Guzzi - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Gezeigt wurden verschiedene rare Zweiräder aus dem langen Schaffen.

Bild Dreimal Lancia Lambda aus Anlass des 100. Geburstags auf dem Clubstand - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Dreimal Lancia Lambda aus Anlass des 100. Geburstags auf dem Clubstand - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

Nicht zu einer eigenen Sonderschau, aber immerhin zu einem eindrücklichen Auftritt beim Club schaffte es die Lancia Lambda, die ebenfalls hundertjährig geworden ist, wenn man die erste Fahrt des fertigen Prototypen als Geburtszeitpunkt nimmt.

Bild Fiat 500 und eines der vielen Derivate auf dem Clubstand - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Fiat 500 und eines der vielen Derivate auf dem Clubstand - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Sowieso gehörten die vielen Clubstände zu den Höhepunkten der Messe, denn wir immer hatten die Enthusiasten ihren Auftritt mit viel Liebe und Hingabe vorbereitet.

Bild Hier werden 75 Jahre Vignale gefeiert - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Hier werden 75 Jahre Vignale gefeiert - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

Und es konnten viele rare und selten zu sehende Automobile bewundert werden.

Ein bisschen elektrisch

Während sich bekanntlich die Neuwagenwelt voll in Richtung Elektromobilität entwickelt, sind bei den alten Autos natürlich die Verbrennungsmotoren Trumpf. Aber so ganz auf Elektromotoren wurde auch an der Messe in Padua nicht verzichtet.

Bild Fiat X 1/23 (1972) - Elektro-Prototyp von Fiat - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Fiat X 1/23 (1972) - Elektro-Prototyp von Fiat - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

So zeigte Stellantis, die bekanntlich seit der Zusammenführung von PSA, Opel und FCA auch die Geschichte von Fiat vertritt, den Prototypen X 1/23 aus dem Jahr 1974. Es war dies einer der ersten elektrischen Stadtwagen in Form eines Zweisitzer-Minivans mit 75 km/h Spitze und bis zu 70 km Reichweite.

Bild Mercedes-Benz 190 E (1990) - Forschungsauto mit Elektroantrieb - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Mercedes-Benz 190 E (1990) - Forschungsauto mit Elektroantrieb - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

Mercedes-Benz präsentierte den 190 E, der 1990 in Hannover als Elektroauto vorgestellt wurde und mit zwei Elektromotoren an der Hinterachse für Vortrieb sorgte. Im Vergleich zum aktuellen Elekto-Spitzenmodell EQS geben die Leistungswerte natürlich Anlass zum Schmunzeln.

Bild Elektrifizierte Citroën Méhari und 2 CV - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Elektrifizierte Citroën Méhari und 2 CV - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

Und wer gerne selber elektrisch, aber mit historischer Hülle fahren möchte, der konnte sich umgebaute Citroën Méhari oder 2CV anschauen.

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Italienische Raritäten

Es war, wie schon bereits angedeutet, nicht einfach, die Besonderheiten und Raritäten unter den über 5000 gezeigten Autos zu finden, aber es gab sie schon.

Bild Fiat Topolino Zagato (1947) - frühe Zagato-Konstruktion - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Fiat Topolino Zagato (1947) - frühe Zagato-Konstruktion - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Wer genau hinschaute konnte seltene italienische Spezialkarosserien auf in Serie hergestellten Fahrgestellen finden, aber auch die Etceterini, also die in kleinsten Zahlen gefertigten Rennsportwagen von längst verschwundenen Herstellern.

Bild Wunderschöne italienische Klassiker der Fünfzigerjahre - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Wunderschöne italienische Klassiker der Fünfzigerjahre - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Besonderheiten gab es aber auch in eigentlich populärem Gewand.

Bild VW Polo G40 (1993) - sehr rar und trotzdem teilrestauriert für EUR 13'900 zu haben - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
VW Polo G40 (1993) - sehr rar und trotzdem teilrestauriert für EUR 13'900 zu haben - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

Wann hat man schon zuletzt einen VW Polo G40 gesehen oder einen Opel Kadett D mit Stufenheck aus erster Hand?

Bild Alfa Romeo Romeo 2 (1960) - Transporter mit neun Plätzen - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Alfa Romeo Romeo 2 (1960) - Transporter mit neun Plätzen - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

Selten sind natürlich auch die Nutzfahrzeuge von Alfa Romeo oder die Einzelstücke, die immer von Enthusiasten gebaut wurden.

Bild Rally Cs4 Grand Sport (1928) - mit herrlicher Patina - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Rally Cs4 Grand Sport (1928) - mit herrlicher Patina - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Und natürlich sind auch ein Rally oder ein Devin Autos, die man in Italien oder hierzulande kaum jezu sehen kriegt.

Bild Alfa Romeo Giulietta neben französischen und deutschen Klassikern - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Alfa Romeo Giulietta neben französischen und deutschen Klassikern - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

Für Kaufinteressenten spannend war natürlich auch die reichhaltige Auswahl an Autos, die man natürlich in Italien erwartet, also etwa Alfa Romeo Giulia, Fiat 124 Spider oder Ferrari Sportwagen.

Bild Fiat Panda 4x4 Sisley (1986) - im Winter-Look - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Fiat Panda 4x4 Sisley (1986) - im Winter-Look - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

Und inzwischen scheint auch der Fiat Panda längst die EUR-20’000-Grenze zu knacken.

Während das Preisniveau im Schnitt durchaus den heutigen Gegebenheiten entsprach, sah man Ausreisser in alle Richtungen. So konnte man einen Maserati Ghibli für weniger als EUR 100’000, aber auch für mehr 200’000 finden. Und ob sich über EUR 600’000 für einen Ferrari Daytona heute noch realisieren lassen, darf doch zumindest angezweifelt werden.

Spieglein, Spieglein an der Wand oder auf dem Boden

Porsche zeigte unter anderem die Sieger ihres Restaurierungswettbewerbs, aber auch Rennsportwagen aus der eigenen Geschichte, darunter ein Porsche 550 RS Spyder und der 908/3 wie er auch an der Targa Florio fuhr.

Bild Porsche 550 Spyder (1956) - auf dem Werksstand von Porsche - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Porsche 550 Spyder (1956) - auf dem Werksstand von Porsche - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Die Autos waren eindrucksvoll vor Spiegeln aufgestellt, so dass man sie gleichzeitig von vorne und hinten bewundern konnte.

Bild Mittels Spiegeln wird auch eine Inspektion des Unterbodens ermöglicht - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Mittels Spiegeln wird auch eine Inspektion des Unterbodens ermöglicht - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Spiegel gab’s auch bei den Restaurieren und Händlern, allerdings meist unter den Autos, damit man gleich die Wagenunterseite begutachten und sich von der Qualität der Arbeit überzeugen konnte.

Ersatzteile und Spezialisten

Natürlich fehlten auch die vielen Stände mit Ersatz- und Zubehörteilen, Literatur und Modellautos nicht. Und auch die Spezialisten, angefangen beim Restaurierer, über Galvanisierer oder Sattler zeigten Muster ihres Schaffens.

Bild Marco ist ein gut bekannter Spezialist für Verchromungen in Neapel - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Marco ist ein gut bekannter Spezialist für Verchromungen in Neapel - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

Und wenn dann die Beine müde wurden oder der sich alles im Kopf zu drehen drohte, dann luden unzählige Verpflegungsstände mit gutem Kaffee, schmackhaften Brötchen und allerhand anderen Angeboten zum Ausruhen ein. Das gehört in Italien schliesslich einfach dazu …

Bilder zu diesem Artikel

Bild L'Universo Bertone - die Bertone-Prototypen-Sammlung ist heute im Besitz des ASI - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
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Bild ... und wie Bertone den Lancia in seiner Studie Kajak von 1995 sah - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
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Bild Dieser Lancia Delta Integrale wirbt für die Ersatzteilangebote von Stellantis - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
Bild Als man noch Farbe trug - Porsche-Klassiker in Reih' und Glied - Auto e Moto d'Epoca Padua 2021
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von vi******
25.10.2021 (17:31)
Antworten
Der Artikel bringt es auf den Punkt. Nicht Masse statt Klasse, sondern Klasse neben Masse im jedes Jahr unübersichtlicheren Wirrwarr, geschuldet der Geldgier des Veranstalters, der auf dem annähernd gleichen Raum immer mehr Fahrzeuge unterbringen möchte. Mit viel Geduld ist das eine oder andere zu finden, irgendwann wird diese Messe einfach aus ihren Nähten platzen. Mit Essen kann sie ausser beim Ersatzteilbereich immer schwerer konkurrieren. Aber Hauptsache Publikum.
Favicon
von pl******
26.10.2021 (08:14)
Antworten
Hochkarätige Klassiker waren tatsächlich etwas dünn gesät. Für Kaufinteressenten bis 50 tsd € Budget war das Angebot dafür sehr reichhaltig. Am Donnerstag - dem ersten Tag der Messe - war es noch nicht so voll, allerdings war die Einlassprozedur (Corona geschuldet) sehr umständlich. Erfreulich war hingegen, dass man viele der angebotenen Klassiker eben noch NICHT, vorab als Inserat, aus dem Internet kannte.
von Thomas S.
26.10.2021 (08:43)
Antworten
Klasse neben Masse ist richtig... allerdings viel mehr Masse als Klasse... die im allgegenwärtigen Wirrwar schwierig zu identifizieren war: Der Preis war und ist dabei keine Hilfe, denn der ist vergleichsweise hoch bzw. zu hoch für das Gebotene: Oberflächlich ansprechende Restaurationen entpuppen sich bei etwas genauerem Hinsehen oft als im Detail lieblos gemachte Fahrzeuge. Nach Padua führt meines Erachtens nur noch das Ersatzteilangebot und der museale Teil, der kommerzielle Teil ist mit immer grösserer Vorsicht zu betrachten.
von sa******
26.10.2021 (10:11)
Antworten
Wunderschöne Fotoserie! Speziellen Dank für die Bilder des schönsten Rennwagens aller Zeiten, dem Ferrari Dino 156 Shark Nose.
Favicon
von Strich 8
26.10.2021 (11:14)
Antworten
Zum "Bild 108: Ein Porsche oder ein Volkswagen? Angeboten für immerhin EUR 90'000"
Das Kennzeichen T 2222 gehörte zu einem der drei originalen Exemplare des Typs 64. Dieses spezielle Fahrzeug sollte an der neu ausgerufenen Fernfahrt von Berlin nach Rom, die im Herbst 1939 stattfinden sollte, teilnehmen. Grundlage war ein KdF-Wagen, der zu einer Sportversion mit strömungsgünstiger Karosserie aus Aluminium umgebaut wurde. Dieses Projekt erhielt die Konstruktionsnummer 64 (ursprünglich 60/K10).
Das im Bild 108 gezeigte Fahrzeug sieht aber nach einem schlecht gelungenen Nachbau aus. Die Kotflügel sehen sehr pausbackig aus und die Türen sind an der Fensterunterkante sehr hochgezogen. Auf den zeitgenössischen Originalfotos sieht der Wagen gefälliger aus:

https://www.stuttcars.com/porsche-models/64/
http://www.austroclassic.at/index.php?option=com_content&task=view&id=7163&Itemid=46
von mo******
26.10.2021 (17:45)
Antworten
Der Ferrari 156-F1 Shark Nose ist wirklich ein wunderschönes Auto. Ein Rennwagen noch ohne Spoiler-Firlefanz. Eine rote Zigarre für die besten Piloten von damals. Dieses Exemplar ist aber ein sehr gelungener Nachbau. Alle Originale wurden seinerzeit von Enzo Ferrari vernichtet und in den Strassenbelag vor und um das Werk verbaut. Heute währen solche Originale Millionen wert. Für Enzo damals nach einem Modellwechsel schlicht wertlos! Nur das neuste Exemplar war für ihn massgebend.
von er******
27.10.2021 (09:30)
Antworten
Das Kennzeichen T-2222 war vom Innsbrucker Rennfahrer OTTO MATHE, Hersteller des Mathe Ölzusatzes, vorher Bardahl Vertreter. Ich habe das Fahrzeug öfter sehen dürfen, am Salzburgring mit seinem einhändig fahrenden Besitzer und in Innsbruck in seinem kleinen Privatmuseum.
Der Berlin Rom Wagen war wohl die Auktionskatastrophe aller Jahre schlechthin. Irgendwie hat sich der Auktionator verplappert, niemand ist es aufgefallen und das wirklich tolle Auto ist dann stehen geblieben.
Das Auto auf dem Bild kann alles sein, wahrscheinlich ein LEGO Modell. Nein, auch nicht, die sind ja näher dran am Original. Nicht einmal schlecht gelungen, höchstens eine Persiflage.
Grüße aus Tirol!
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