Auch der 20. GP Safenwil ist bereits wieder Geschichte. Am Samstag, den 3. September 2011, wurde den rund 6‘000 angereisten Zuschauern viel “Action” geboten. Rund 200 Autos und eine grosse Zahl Motorräder fuhren, in verschiedene Gruppen aufgeteilt, auf dem Werksgelände der Emil Frey AG vier Mal vier Runden um den abgesteckten Kurs.
Markenclubs mit seltenen Fahrzeugen
Die Markenclubs von Jaguar, Alfa Romeo, MG, Ford, Peugeot, Amilcar und Aston Martin waren mit diversen, zum Teil sehr seltenen Fahrzeugen, anwesend. Der Name “Grand Prix “durfte jedoch nicht allzu ernst genommen werden, da für einmal nicht nur hochkarätige Rennfahrzeuge starteten, sondern auch sehr viele Alltagsautos aus vergangenen Jahrzehnten antraten.
Als ältestes Fahrzeug nahm ein ehemaliges Taxi, ein Renault F AG Taxi de la Marne von 1905 teil.
Tag der offenen Tür
Auf der Strecke wurde, ausser über die Mittagspause, ununterbrochen und zur Freude des Publikums ohne grosse Wartezeiten gefahren. Aber auch die Türen der verschiedenen Gebäude und Räumlichkeiten standen jedermann offen. Die Emil Frey AG ermöglichte den Zuschauern einen Einblick in die Werkstätten, aber auch in die Ausstellungshallen der Neuwagen.
Concours d’Elegance am Sonntag
Am Sonntag fand erstmals anlässlich des 125. Geburtstags des Automobils noch eine Sonderausstellung mit einem Concours d’Elegance statt. Die Zuschauer waren gleichzeitig auch die Jury und prämierten die Fahrzeuge, die ihnen am besten gefielen.
Leider waren infolge des schlechten Wetters am Sonntag mehr Autos als Zuschauer auf dem Platz. Oder es zeigte sich einmal mehr, dass fahrende Automobile eine grössere Anziehung haben, als stehende und geparkte! Trotz allem war es wieder eine äusserst gelungene Veranstaltung mit vielen, wirklich seltenen Fahrzeugen.
Glück im Unglück
Nun ja, es gab auch Pechvögel mit sehr viel Glück, wie eine Geschichte am Rande zeigt: Ein aus Italien angereister Alfa Romeo 6C 2500 SS Airlux blieb genau am Beginn des Pannenstreifens nach dem momentan in Renovation befindlichem Sonnenberg Tunnels in Luzern mit Motorschaden stehen. Momentan ist die Staugefahr infolge der Bauarbeiten so oder so schon enorm hoch, ohne das Glück bis zum Pannenstreifen zu kommen, hätte der Alfa im Tunnel vermutlich für einen kilometerlangen Rückstau gesorgt, als Ursache für diverse Radio-Verkehrsmeldungen gedient, sowie Blaulichter aller Arten zum Leuchten gebracht. So etwas nennt man auch Glück im Unglück.
Unsere reichhaltige Bildgalerie gibt Eindrücke, Impressionen und Blicke auf die anwesenden Fahrzeuge wieder.





























































































































































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