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Bild (1/9): Alfa Romeo RLTF (1923) - interessanter Vorkriegs-Alfa XX 5060 mit Targa Florio Geschichte an der Ennstal 2011 (© Zwischengas Archiv)
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    Zwei berühmte Alfa Romeo Vorkriegsrennwagen an der Ennstal

    18. Mai 2011
    Text:
    Bernhard Brägger und Bruno von Rotz
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    An der diesjährigen Ennstal Classic , die vom 13. bis 16. Juli 2011 stattfinden wird, werden die Zuschauer in den Genuss kommen, zwei seltene Vorkriegs-Alfa Romeo zu beobachten. Beider verkörpern State-of-the-Art-Technologie der Zeit und beide riechen nach Rennen und Erfolgen. Auf der Starterliste stehen der Alfa Romeo Targa Florio (1924) mit Startnummer 1 und der Alfa Romeo 1500 MMS Kompressor (1928) mit Nummer 4 ganz vorne. Auf die beiden Fahrer Michael Göttsche Bebert und Paul Klotz der 100, respektive 70 PS starken Boliden wartet in den österreichischen Serpentinen viel Arbeit und hoffentlich schönes Wetter. Das Publikum wird die Autos ob deren melodiösen Motor- und Mechanikgeräusche und der wunderschönen Karosserien wegen lieben.

    Über den Alfa Romeo RLTF (Targa Florio)

    Der Alfa Romeo RLTF mit Chassisnummer TF11 hat eine ziemlich lebendige Vergangenheit. Gemäss Recherchen von Peter Hull nahm das Fahrzeug mit dem 3 Liter grossen Reihensechszylindermotor 1923 an der Targa Florio teil, gefahren von Campari. Leider ging ihm das Benzin auf und er musste, an zweiter Stelle liegend, aufgeben. Das Fahrzeug wurde hinterher nachgerüstet und kam in 1924-Ausstattung nach England, was Vorderbremsen, einen aerodynamischeren Kühlergrill und die Möglichkeit als 3- oder 3,6-Liter zu fahren bedeutete. Das Fahrzeug befand sich damals in Zweisitzer-Konfiguration und hatte einen spitz zulaufendes Heck und war mit Anlasser, Lampen und Dynamo ausgerüstet.
    1925 wurde der Wagen in England zum ersten Mal mit der Nummer “XX 5060” zugelassen und wechselte danach ständig den “Besitzer”, jedesmal via “Alfa Romeo British Sales Ltd” als Zwischenhändler. Der Grund für die häufigen Besitzerwechsel war die Praxis, den Wagen auf “Amateure” zuzulassen, statt als Werkswagen antreten zu lassen.

    In Englang nahm XX 5060 unter anderem mehrmals in Brooklands und am Shelsey Walsh teil. Der Wagen wurde irgendwann goldfarben bemalt und gelangte 1936 in die Hände von Leo Flatt, der das Fahrzeug mit Teilen eines Alfa Romeo 22/90 RLSS aus seinem damals traurigen Zustand erlöste und wieder fahrfähig machte.

    1950 wäre aus dem ehemaligen Rennwagen beinahe ein “Shooting Break” geworden, doch es gelang, dies zu verhindern und der Wagen wurde seither mit originalen Teilen restauriert.

    Über den Alfa Romeo 6C 1500/1750

    1926 begann bei Alfa Romeo eine neue Epoche. Ein vielseitig nutzbarer, sportlicher Wagen sollte die schweren, grossvolumigen Wagen der frühen Zwanzigerjahre ablösen. Klein sollte er sein, wendig, leicht, kräftig. 6C 1500 sollte der neue Sportwagen heissen, angetrieben von einem 1,5-Liter.Motor mit obenliegender Nockenwelle. An der Mille Miglia 1928 stellte die „Squadra Alfa Romeo“ nicht weniger als sechs Werksauto dem Starter in Brescia. Zwei weitere kamen aus privater Hand. Alle acht erreichten das Ziel. Doch nicht genug: Giuseppe Campari/Giulio Ramponi gewannen mit über acht Minuten Vorsprung auf Archimede Rosa/Franco Mazzotti auf O.M., dem Siegermodell der ersten Mille Miglia von 1927. Auf den Plätzen vier, fünf und acht folgten weitere 6C 1500. Auf einen Schlag war der kleine, leichte Sportwagen und sein schwergewichtiger Fahrer Giuseppe Campari in aller Leute Mund und mit ihnen Vittorio Jano , der Schöpfer dieses modernen Konzepts.

    Doch der 6C 1500 von 1926 war erst der Anfang einer über Jahre dauernden Weiterentwicklung. Zwei Nockenwelle standen schon bald einmal im Angebot und natürlich auch ein Roots-Kompressor. Die Leistung stieg von 43 PS kontinuierlich auf 75 PS und als 1929 zur dritten Mille Miglia gestartet wurde, zierten über zwanzig 6C 1500 die Startliste. Die Vorjahressieger Campari/Ramponi waren erneut nicht zu bremsen. Über 10 Minuten Vorsprung auf Morandi/Rosa auf O.M. und Varzi/Colombo auf einem weiteren Alfa Romeo.

    Doch der 1500er war für die Werksfahrer bereits Geschichte. Der Motor wurde auf 1750 ccm aufgebohrt und einige Werkswagen wurden bereits mit dem „Testa fista“  (festen Kopf)  ausgestattet. Motorblock und Zylinderkopf waren in einem Stück gegossen. Die Kompression konnte somit erhöht werden, PS- und Maximalgeschwindigkeit stiegen an. 170 km/h sollen es gewesen sein. Eine Ausführung mit der Zusatzbezeichnung „Super Sport“ soll 145 PS erreicht haben – bei einem Gewicht unter 800 kg.

    1930 hatte der grosse Rudolf Caracciola mit seinem Mercedes-Ungetüm SSK nicht den Hauch einer Chance. Er benötigte eine Stunde länger als der Sieger Tazio Nuvolari und sein Beifahrer Battista Guidotti auf dem 1750er. Die Mille Miglia von 1930 war in den Händen der Italiener . Achille Varzi/Carlo Canavesi und Giuseppe Campari/Attilio Marinoni vervollständigten den totalen Erfolg von Alfa Romeo. 1934 lief die Produktion aus. 509 Exemplare der 1500er und 1750er waren gebaut. In den Startpflöcken lauerte bereits ein neuer Alfa Romeo: Der 8C 2300.

    Es sind schon einige Jahr her, als ich an einigen nostalgischen Motorsportanlässen einen Alfa Romeo 6C 1500 fahren durfte. Geblieben sind mir zwei Eigenschaften des mit der Zagato-Karrosserie versehenen Sportwagen: Im Grenzbereich das leicht übersteuernde Fahrverhalten und der tiefe, voluminöse Ton, verstärkt durch die Felswände der Axenstrasse.

    Der anlässlich der Ennstal 2011 antretende Alfa Romeo 6C MM S von 1928 wurde durch Campari&Sorniotti karossiert und gehörte einst dem berühmten Graf Givovanni Lurani Cernuschi. Dieser war Ingenieur, Pilot und Journalist und nahm an vielen berühmten Rennveranstaltungen teil. Das Auto hat einen Reihensechszylinder mit 1'487 cm3 und 60 PS und ist zu Spitzengeschwindigkeiten von 145 km/h fähig.

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    ···
     
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