Technik im Rennwagen (1923/2): Voisin C6 Laboratoire – Die Libelle
Zusammenfassung
Selbsttragende Karosserie, Vierradbremse, Bremskraftverstärker, verkleideter Unterboden und Heckdiffusor – bereits vor über 100 Jahren vereinte ein Rennwagen alle diese zukunftsweisenden Eigenschaften in seiner Konstruktion. Dass der geradezu erschreckend fortschrittliche Voisin C6 Laboratoire trotzdem keinen Erfolg hatte, lag ausgerechnet am Motor. Der zweite Teil der Trilogie "Technik im Rennwagen 1923" stellt die Aluminium-Libelle vor.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Der Grosse Preis von Frankreich 1923 in Tours
Geschätzte Lesedauer: 5min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
"Mit dem Voisin C6 und dem Bugatti 32 beginnt eine neue Aera der Automobil-Entwicklung, in der höhere Geschwindigkeiten weniger über die Stärke des Motors als über die Verbesserung der Formen erreicht werden.“ N. Galliot in "Très Sport", August 1923 "Die Libelle" – so nannte das irritierte Rennpublikum den neuen Voisin C6 Laboratoire bei seinem ersten Auftritt beim Grossen Preis von Frankreich 1923 in Tours. Er ist einer der faszinierendsten und bizarrsten Rennwagen, die je gebaut wurden. Ihn in wenigen Worten so zu beschreiben, dass auf Anhieb ein klares Bild im Kopf des Lesers entsteht, würde ungefähr dem Versuch ähneln, eine Wendeltreppe zu erklären, wenn man die Hände auf dem Rücken zusammengebunden hat.
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