Miller FWD Indy-Racer (1932) – Auf allen vieren durch den Brickyard
Zusammenfassung
Harry A. Miller war einer der brillantesten und einflussreichsten Konstrukteure im Motorsport der USA. Einige der fortschrittlichsten Rennwagen des frühen 20. Jahrhunderts stammen von ihm. Von seinen frühen Konstruktionen mit Hinterradantrieb hin zu den ersten, erfolgreichen Rennwagen mit Frontantrieb, die den amerikanischen Motorsport neu definierten, war eine logische Krönung dieser Entwicklung die Vereinigung von Front- und Hinterradantrieb in einem einzigen Chassis, dem Miller Four Wheel Drive (FWD) Special von 1932.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Kühn in der Wirtschaftskrise
- Auto-Sponsor aus der Nutzfahrzeugbranche
- Dicht gepacktes, technisches Paradestück
- Erfolg mit einem anderen Motor
- Hartnäckigkeit zahlte sich aus
- Sehr viel Originalsubstanz
- Die Miller FWD-History, soweit bekannt:
Geschätzte Lesedauer: 12min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Im Laufe seiner Karriere entwickelte Harry A. Miller – der wohl brillanteste und einflussreichste Rennwagenkonstrukteur Amerikas – einige der fortschrittlichsten Rennwagen des frühen 20. Jahrhunderts. Dabei trieb er seine Arbeit stetig weiter, von frühen Konstruktionen mit Hinterradantrieb zu verwegenen Konstruktionen mit Frontantrieb, die den amerikanischen Meisterschaftsrennsport neu definierten und dies zu einer Zeit, als man das Prinzip mancherorts als zu kaum mehr als für Kleinwagen brauchbar erachtete. Miller aber verfolgte seine Ideen unabhängig eines kommerziellen Erfolges. Die logische Krönung dieser Entwicklung – die Vereinigung von Front- und Hinterradantrieb in einem einzigen Chassis – schwebte Miller schon eine ganze Weile vor, bevor es ihm die Umstände ermöglichten, diesen letzten Schritt zu wagen und einen Rennwagen mit Allradantrieb zu entwickeln.
Diesen Artikel kostenlos weiterlesen?
Bilder zu diesem Artikel










































_RM.jpg)




























Kommentare