Auf Gas folgt Spass - Selbstversuch im AGS-F1-Monoposto
Zusammenfassung
Es sieht so einfach aus, wenn man am Fernsehen zuschaut. Und selbst im Simulator oder auf der Playstation glaubt man, einen Formel 1 schnell einmal im Griff zu haben. Aber wie ist es, selber hinter dem Lenkrad eines richtigen Grand-Prix-Wagens mit Cosworth-Motor und Hewland-Sechsganggetriebe aus den Achtzigerjahren zu sitzen? Unser Autor hat es versucht und seine Erfahrungen in einem interessanten Bericht zusammengefasst.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Mühevoller Aufstieg
- Grosse finanzielle Schwierigkeiten
- Vom Rennteam zum Freizeitunternehmen
- Eine Erfolgsgeschichte
- Als "Otto Normal Fahrer" im Formel 1
- Selbstversuch
- Jetzt gilt es Ernst
- Adrenalin pur
- Ein halbes Jahrhundert Ford-Cosworth
- Für den Novizen sicherlich schnell genug
Geschätzte Lesedauer: 10min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
AGS (Automobiles Gonfaronnaises Sportives) war ein in Gonfaron (wo noch heute der Backofen steht, in dem die eigenen Monocoques und Karbonteile hergestellt werden) stationiertes französisches Rennteam, das von 1970 bis 1991 in der Formel 2, der Formel 3000 und zum Schluss für sechs Jahre in der Königsklasse, der Formel 1, unterwegs war. AGS hatte seine F1-Premiere 1986 in Monza mit Ivan Capelli und beendete die Beteiligung in der Formel 1 nach nur 80 Grand Prix infolge finanzieller Probleme 1991 in Spanien. Mit nur zwei WM Punkten in sechs Jahren gehört das Team nicht zu den erfolgreichen Teilnehmern der ersten Liga.
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