Stillgestanden, weggetreten - über Ali Schatz, Kurt Bosch und andere Rennleiter mit Kult-Status
Zusammenfassung
Im Laufe seiner 45 Jahre als Journalist und Streckensprecher hat Rainer Braun zwangsläufig mit vielen Rennleiter-Persönlichkeiten zusammengearbeitet. In Erinnerung geblieben sind ihm besonders jene charismatischen Typen, die heute in der Welt des modernen Rennsport-Business mit ihren permanenten Renndirektoren wie liebenswürdige Hinterlassenschaften aus längst vergangenen Tagen wirken. Mit diesem Gruppenportrait einiger dieser besonderen Rennleiter erinnert Rainer Braun in seiner bekannt unterhaltsamen Weise an diese Männer, die mit ihrem Einsatz, aber auch ihren Marotten, die Rennwochenenden zu etwas Besonderem machten.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Mit militärischer Präzision
- Kein Widerspruch geduldet
- Hart, aber herzlich
- Der Löwe von Zolder
- Wohlverhalten erwünscht
- „Et hätt noch immer jot jejange“
- Bis zum Abwinken
- Die Ruhe in Person
- Kein Dünnbrettbohrer
- Start, wenn am Sakko gezupft wird
- Kampf für die Avus
- Rennfahrer oder Weicheier?
- Mit Bundesverdientskreuz
- „Nur die Harten kommen durch“
- Mit Verstärkung
- Improvisationstalent
- Fast wie ein Cowboy
- Ein Mann, ein Wort
- Organisationstalent
- Gefahren wird solange, bis wir fertig sind …
- Sympathische Pannen
- 50 Mal Rennleiter
- Die Zwei - Gerd Kroeber & Volker Carius
- Diskussion sinnlos
- Überfahrene Musikinstrumente
- Der Schulmeister
- Anmerkung des Verfassers
Geschätzte Lesedauer: 26min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Dieser Bericht stammt aus dem 1. Band der beliebten Buchreihe “Hallo Fahrerlager“ von Rainer Braun aus dem Jahr 2007. Nürburgring, Fahrerbesprechung zum „ADAC Super Sprint“. Der Mann macht nicht den Eindruck, als ob er Widerspruch duldet. Seine Anweisungen sind militärisch knapp, die Tonlage gefährlich. „Wer nicht spurt, lernt mich auch anders kennen“, lässt er drohend vernehmen. „Und damit’s keine Unklarheiten gibt“, ergänzt er streng, „hier bestimmt nur einer, das bin ich.“ Das Rennfahrervolk lauscht ergriffen, manche verschüchtert, andere erheitert. Dann lässt er abtreten: „Danke, meine Herren, viel Erfolg.“ Rennleiter Alfred „Ali“ Schatz waltet seines Amtes.
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