Spuren im Schnee - Wie der Bundespräsident im 1000 PS-Porsche um den Nürburgring fuhr
Zusammenfassung
Mit viel Vorsicht ging man bei dem Besuch des Bundespräsidenten 1973 auf dem Nürburgring vor. Es lag Schnee und die Einzigen welche unbesorgt schienen, waren der Porsche-Versuchspilot Willi Kauhsen und sein Beifahrer. Rainer Braun erzählt von der Fahrt des Präsidenten im 1000 PS-Porsche und wie nicht sie sondern ein Polizeiauto im Graben landete. Aus dem ersten Band der beliebten Buchreihe “Hallo Fahrerlager“ von Rainer Braun.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Polizeiauto im Graben
Geschätzte Lesedauer: 5min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Kurz vor Ende seiner Amtszeit (1969 bis 1974) nutzte Bundespräsident Dr. Gustav Heinemann das Jahr 1973 zu einer Abschieds-Tour durch alle Bundesländer. Für die Visite in Rheinland-Pfalz stand der Nürburgring ganz oben auf dem Reiseplan des 74jährigen. Eine flotte Runde als Beifahrer in einem „richtig starken und schnellen Rennauto" hatte er sich gewünscht. Nicht in irgendeinem Rennauto, sondern der Porsche 917-Turbo sollte es sein. Von dem 1000 PS-Ungetüm hat der oberste Repräsentant der Bundesrepublik schon viel gehört. Jetzt will er die schiere Kraft des stärksten Sportwagens der Welt endlich auch mal persönlich erleben. Nach eingehender Sicherheitsüberprüfung wird Porsche-Versuchspilot und Interserie-Leader Willi Kauhsen, 33, aus Aachen für die heikle Mission auserkoren. Auch das Kontingent an Journalisten ist eng begrenzt - so lässt das Präsidialamt nur drei ebenfalls streng durchgecheckte Fotografen zu: Josef Weitz aus Düren, Heinrich Esch aus Nürburg und Manfred Förster aus Titz bei Aachen.
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