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Bild (1/1): Enzo Ferrari (1920) und Rudi Caracciola (1933) - Passion am Lenkrad (© Zwischengas Archiv)
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    Leidenschaft - Passione - Enzo Ferrari und Rudi Caracciola

    2018
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Daimler AG 
    (13)
    FCE Media 
    (6)
    Bruno von Rotz 
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    Nur rund drei Jahre auseinander liegen die Geburtsdaten von Enzo Ferrari (18. Februar 1898) und Rudolf Caracciola (30. Juni 1901), ihre Geburtsorte (Modena (It), Remagen (D)) aber trennen immerhin etwa 900 km. Während Rudolf in begüterten Verhältnissen aufwuchs, musste sich Enzo als Sohn eines Handwerkers etwas mehr bescheiden.

    Mercedes Grand Prix 4,5 Liter (1914) - Rudolf Caracciola mit dem 4,5-Liter und Kompressor beim internationalen Semmeringrennen 1928
    © Copyright / Fotograf: Daimler AG

    Frühe Begeisterung

    Caracciola wurde früh vom Autofieber gepackt, bereits im Alter von 15 Jahren erhielt er den Führerschein, mit 21 Jahren gewann er sein erstes Motorradrennen. Der kleine Enzo Ferrari begann sich für den Autorennsport zu begeistern, als ihn sein Vater Alfredo noch als Junge zu einem Autorennen mitnahm, wo er die damaligen Helden wie Felice Nazzaro oder Vincenzo Lancia am Lenkrad brachialer Rennwagen beobachten konnte. Von da an war ihm klar, dass der Rennsport sein Leben sein würde.

    Alfa Romeo 20-30 ES (1922) - Enzo Ferrari in seinem Alfa an der Targa Florio 1922
    © Copyright / Fotograf: 

    Erfolge und Rückschläge

    Im Alter von 22 Jahren konnte Rudolf Caracciola seine ersten Rennerfolge feiern, Enzo Ferrari war fast gleich alt, als er mit 21 Jahren sein erstes Bergrennen auf einem C.M.N. bestritt, nachdem ihn Fiat als Mitarbeiter abgelehnt hatte, was ihn persönlich verletzt hatte. Aber er richtete sich wieder auf und trat 1920 bereits dem Rennteam von Alfa Romeo bei. Er siegte unter anderem bei der Coppa Acerbo in Pescara, Doch seine Rennfahrerkarriere sollte zu einem frühen Ende kommen, als der befreundete Antonio Ascari bei einem Unfall starb. Zunächst fuhr Ferrari noch eine Weile halbherzig weiter, aber nach der Geburt seines ersten Sohnes hängte er den Helm 1932 an den Nagel.
    Unterdessen fuhr Caracciola von Erfolg zu Erfolg. Bis 1932 war die Summe seiner Siege bereits dreistellig, herausgefahren praktisch ausschliesslich auf Fahrzeugen der Marke Mercedes-Benz (S, SS, SSK, etc.). Vor allem bei Regen war der Deutsche praktisch unschlagbar, weshalb er von der Presse gerne als der “Regenmeister” bezeichnet wurde.

    Rudolf Caracciola am Semmmering-Rennen am 14.9.1930
    © Copyright / Fotograf: Daimler AG
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    Alfa Romeo

    Doch dann zog sich Mercedes-Benz Ende 1931 für zwei Jahre aus dem Rennsport zurück, Rudolf Caracciola war gezwungen eine Alternative zu finden und organisierte sich ein Rennfahrzeug von Alfa Romeo. Es gab einige Erfolge zu vermelden, doch beim Grossen Preis von Monaco verunfallte der Deutsche schwer, so dass er eine Weile pausieren musste.
    Der wichtige Mann für Alfa Romeo war aber in jener Zeit Enzo Ferrari! Bereits 1929 hatte er seinen eigenen Rennstall “Scuderia Ferrari” gegründet und begonnen, einige der besten Fahrer jener Zeit, u.a. Giuseppe Campari und Tazio Nuvolari, für sein Team zu rekrutieren. Mit der Scuderia begann er massgeblich die Rennfahrzeuge von Alfa Romeo mitzuentwickeln, so nahm er auch grossen Einfluss auf den Alfa Romeo P3.

    Alfa Romeo P3 (1932) - Rudi Caracciola im Alfa am Klausenrennen 1932
    © Zwischengas Archiv

    Es gab einige grosse Erfolge zu feiern, aber ab 1934 waren die Rennwagen von Auto Union und Mercedes-Benz kaum mehr zu schlagen, in letzteren siegte auch Rudolf Caracciola wieder. Zudem fuhr er mit dem W125 aufsehenerregende Geschwindigkeitsrekorde ein.

    Mercedes-Benz W125 (1937) - Grosser Preis der Schweiz in Bremgarten am 22. August 1937 - der spätere Sieger Rudolf Caracciola
    © Zwischengas Archiv

    Grosses Leid

    Sowohl Rudolf Caracciola als auch Enzo Ferrari erlitten viele Schicksalsschläge, die andere Männer vielleicht zum Straucheln gebracht hätten. Nicht so die beiden erfolgshungrigen Motorsportenthusiasten. Im Februar 1934 verlor Caracciola seine geliebte Frau bei einem Lawinenunglück in Arosa, 1956 starb Enzo’s Sohn Dino an einer seit Geburt unheilbaren Muskelkrankheit. Das erlittene Leid hielt Caracciola nicht vom Siegen an, Enzo Ferrari gründete 1947 seine eigene Rennwagenschmiede, die Ferrari S.p.A. und schon 1949 errang Luigi Chinetti den ersten Le-Mans-Sieg mit einem Typ 166M.

    Enzo Ferrari
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    Der Wille zum Sieg

    Gemeinsam war Caracciola und Ferrari auch der unbedingte Siegeswillen, dem fast alles untergeordnet wurde. Während Rudolf dabei vor allem sein Leben riskierte und 1946 bei seinem Comeback beim ersten internationalen Autorennen nach dem Krieg in Indianapolis unverschuldet einen schweren Unfall erlitt, als er bei hoher Geschwindigkeit von einem Vogel getroffen wurde, setzte Enzo Ferrari vor allem das Leben seiner Fahrer aufs Spiel. Und tatsächlich wurde der “Commendatore” des Todschlags angeklagt, als Alfonso de Portago bei der Mille Miglia 1957 im Ferrari 335 verunfallte und dabei 15 Zuschauer mit in den Tod riss. Die Klage wurde schliesslich nach vier Jahren abgewiesen, doch 1961 wiederholte sich das Unglück mit dem tödlichen Unfall von Graf Berghe von Trips der beim GP von Italien in Monza 14 Zuschauer mit in den Tod riss.  Und auch sonst lief es zeitweise nicht immer gut. Bereits in den Fünfzigerjahren hatte Ferrari widerwillig begonnen, Strassenautos zu bauen, um seine teuren Rennaktivitäten zu finanzieren. Und Mitte der Sechzigerjahre begannen andere Rennwagenhersteller, Ferrari um Siege zu bringen - Ford, Porsche, Lotus.

    Mercedes 300SL (1952) - der Unfallwagen von Rudi Caracciola vom GP Bern 1952
    © Copyright / Fotograf: Daimler AG

    Der Abgang

    Zu jener Zeit war Rudolf Caracciola bereits tot, sein letztes Rennen hatte er 1952 in einem Mercedes-Benz 300 SL in Bern bestritten. In der 13. Runde verunfallte er schwer und musste seine Karriere als Rennfahrer beenden. Mercedes-Benz setzte ihn noch eine Zeit lang als Verkaufsagent ein, aber 1959 starb der wohl erfolgreichste Rennfahrer der Dreissigerjahre an einem Leberversagen.

    Rudi Caracciola mit Rennbrille
    © Copyright / Fotograf: Daimler AG

    Enzo Ferrari musste gegen Ende der Sechzigerjahre Zuflucht im Fiat-Konzern suchen, nachdem er in ernste finanzielle Nöte geraten war. Doch war er weiterhin für die Rennaktivitäten verantwortlich, blieb aber wie bereits vorher den Rennstrecken fern und lenkte die Aktivitäten von Maranello aus.

    Enzo Ferrari in Monza 1967
    © Zwischengas Archiv

    Im Alter von 90 Jahren starb er im August 1988. Zu jener Zeit leitete bereits Piero Ferrari, der Sohn, den er in einer parallelen Beziehung zu seiner Ehe im Jahr 1944 gezeugt hatte, die Geschicke der Firma Ferrari.

    Zwei Männer - Caracciola und Ferrari - ein gemeinsamer Nenner - Leidenschaft und unbändiger Siegeswillen.

    Die Passion lebt weiter!

    Es ist kein Zufall, dass Paolo Spallutos Veranstaltungen mit “Passione” beginnen. Und es ist auch kein Zufall, dass er im Jahr 2017 eine Passione-Veranstaltung ausschliesslich mit Ferrari-Sportwagen durchführte und dass er als zweite Rallye nach der Passione Engadina die Passione Caracciola begründete. Leidenschaft ist es auch bei Spalluto, und als Teilnehmer seiner Anlässe spürt man die grosse Ehrfurcht, die der Rallye-Organisator dem Rennfahrer Rudolf Caracciola und dem Renwagenbauer Enzo Ferrari entgegenbringt.

    Mercedes-Benz S (1928) - Flüelapass - Passione Caracciola 2017
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Seit ihrer ersten Austragung sind die Passione-Veranstaltungen etwas Besonderes, sie lassen sich nur annähernd mit anderen Rallyes vergleichen, von denen es ja mehr als genug gibt. Eher erinnern sie an Familien-Anlässe, an Events, bei denen man sich zwar wegen der Autos trifft, sich aber auch noch deutlich mehr zu erzählen hat, als nur wieviel der Wagen gekostet hat oder wieviele Pferdestärken unter der Haube schlummern. Wer noch nie dabei war, wird es kaum nachvollziehen können.

    Ferrari 275 GTB/4 (1966) - Julius Bär Rallye - Passione Engadina 2017
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Im Jahr 2017 organisierte Spalluto neben der Passione Caracciola und der Passione Engadina noch eine dritte Veranstaltung, die ausschliesslich Ferrari-Sportwagen als Teilnehmerfahrzeuge aufnahm. Und zu Ehren des 70. Geburtstags von Ferrari stellte er eine Sonderschau spektakulärer Ferrari-Rennwagen in St. Moritz zusammen. Passione eben!

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    ···
     
    Quelle:

    Neueste Kommentare

     
     
    lu******:
    10.04.2018 (12:08)
    Alfa Romeo P3 (1934) - Rudi Caracciola im Alfa am Klausenrennen 1934

    Kann nicht stimmen - Müsste 1932 sein. 1934 fuhr er den W25 von Mercedes zum Sieg.
    Antwort vom Zwischengas Team (Chefredaktor)
    10.04.2018 (12:49)
    wir haben das korrigiert. Danke für den Hinweis!
    ge******:
    10.04.2018 (09:09)
    Hallo Bruno von Rotz,

    wenn Sie auf der Passione Caracciola 2018 auch dabei sind, dann geben Sie sich mal zu erkennen. Mercedes 280SE 3.5 Cabrio anthrazitmetallic.

    Viele Grüße

    Geers
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