In einem epischen Kampf, der erst am allerletzten Tag über Sieg oder Niederlage entschied, konnten Charles Colton und Ryan Pickering im Porsche 911 die Winter Challenge to Monte-Carlo 2016 für sich entscheiden. Bei der fünf-tägigen Veranstaltung vom 21. - 25. Februar 2016 war einmal mehr nicht nur Geschwindigkeit sondern auch viel Ausdauer und genaue Navigation gefragt.
Die anspruchsvolle Strecke führte die Teams über viele Pässe und durch die kurvigsten Strassen im Norden von Frankreich. Traditionell verlief die Strecke in den letzten Tagen durch eine verschneite Landschaft, der letzte übrig gebliebene Schnee bereitete den Teilnehmern in diesem Jahr jedoch kaum Schwierigkeiten.
Holpriger Start
Als Favorit für die Challenge galt das Team John Abel und Leigh Powley aus Grossbritannien, doch schon der Wechsel in letzter Sekunde von ihrem angemeldeten Sunbeam Tiger zu einer Alfa Romeo Giulia auf Grund von technischen Problemen prophezeite, dass dies kein einfacher Wettkampf für das Duo werden würde. Tatsächlich bestätigte Leigh selbst eine seiner schwächsten Leistungen in den ersten paar Tagen. In den letzten Tagen gaben sie dann aber noch einmal Vollgas und überzeugten mit gewohnter Leistung und so erkämpften sich die Briten am Mittwoch sogar die Bestleistung des Tages.
Ärgerlicher Fehler
Ab dem zweiten Tag übernahm der Gewinner von 2014 Jan Ebus die Kontrolle über den Wettkampf zusammen mit dem extrem erfahrenen Navigator Bart den Hartog. Das niederländische Gespann im Porsche 356C konnte die Führung der Winter Challenge bis zum aller letzten Tag halten. Doch ein Fehler auf der Zeitkarte bedeutete für sie eine zweieinhalb-minütige Strafe und warf sie auf den zweiten Platzt zurück, auf dem sie die Rallye auch beendeten.
Eine andere Manschaft, die Ebus den Hartog die ganze Zeit auf den Fersen folgte, war das englische Team Dermot Carnegie und Paul Bosdet im Volvo PV544. Doch auch sie hatten mit einigen Problemen beim Zeitkontrolle-Abschnitt zu kämpfen und erhielten dafür eine 1 Minute und 45 Sekunden lange Strafe. Dazu kam noch eine zweite Strafe, weil sich das Team 17 Minuten zu spät am Start des Zeitkontrolle-Abschnitts einfand. Diese Fehler brachten dem Team schliesslich den dritten Gesamtrang.
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Porsche, RUF
Überzeugende Leistung
Mit einer beeindruckenden Vorstellung konnte auch das Team Paul Crosby und Andy Pullen im Porsche 911 überzeugen, sie erhielten im gesamten Event die wenigsten Strafen! Wäre ihr Fahrzeug nur ein Jahr älter gewesen, hätten sie den Gesamtsieg erlangt.
Den Sieg für sich entscheiden konnte schliesslich das Team Charles Colton und Ryan Pickinger aus Cheshire. Nach dem sie die ganzen Tag eine solide Leistung zeigten und den Führenden nahe auf den Fersen waren, konnten sie den Fehler von Hartog für sich nutzen und standen am Ende als strahlende Sieger da.



































































































































































































































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