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Tour Auto Optic 2ooo vom 7. - 12. April 2014 - von Rennwagen und Rapsfeldern

Erstellt am 13. April 2014
, Leselänge 4min
Text:
Samuel Szepetiuk
Fotos:
Samuel Szepetiuk 
201
Porsche 356 B (1962) an der Tour Auto Optic 2ooo auf Etappe 2 am 9. April 2014 (Startnummer 164)
Lancia Aurelia B 20S (1955) an der Tour Auto Optic 2ooo auf Etappe 2 am 9. April 2014 (Startnummer 196)
Porsche 906 (1966) an der Tour Auto Optic 2ooo auf Etappe 2 am 9. April 2014 (Startnummer 267)
Porsche 356 Coupé Pre A (1953) an der Tour Auto Optic 2ooo auf Etappe 2 am 9. April 2014 (Startnummer 197)
Ferrari 250 GT Breadvan (1964) an der Tour Auto Optic 2ooo auf Etappe 2 am 9. April 2014 (Startnummer 243)
BMW 3.0 CSL (1973) an der Tour Auto Optic 2ooo auf Etappe 2 am 9. April 2014 (Startnummer 131)

Wie jedes Jahr wird die Route der Tour Auto verändert, um selbst regelmässigen Teilnehmern Abwechslung zu bieten. Dieses Jahr verlief die Tour Auto durch Ostfrankreich entlang der Schweizer Grenze und die Landschaft hätte malerischer nicht sein können. Das überaus frühlingshafte Wetter und die blühende Natur boten den perfekten Rahmen, um diese Veranstaltung in einen visuellen Höchstgenuss zu verwandeln.

Wiedersehen ab Etappe 2

Am Morgen vom 9. April während der zweiten Etappe von Dijon nach Mulhouse trafen wir in der historischen Stadt Langres zum ersten Mal auf die Teilnehmer. Etliche Kunstschätze birgt die hübsche Stadt, die noch heute die alten Verteidigungsmauern rund um die Altstadt zeigt.

Das Örtchen mit einem Dutzend Türmen und sieben alten Eisentoren war der Geburtsort von Denis Diderot, dem Herausgeber der wohl berühmtesten frühen Enzyklopädie namens «Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des sciences, des arts et des métiers». Eine solche geschichtsträchtige Vergangenheit passt natürlich perfekt für eine Durchfahrt der beiden Fahrzeugfelder der Tour Auto. Über goldgelb gefärbte Rapsfelder führte die Route weiter Richtung Jussey, Cuve und Fraize.

Bild Porsche 356 B (1962) an der Tour Auto Optic 2ooo auf Etappe 2 am 9. April 2014 (Startnummer 164)
Porsche 356 B (1962) an der Tour Auto Optic 2ooo auf Etappe 2 am 9. April 2014 (Startnummer 164)

Vom Glas Champagner zur Rennstrecke

Gediegen und elegant fand das Mittagessen im Château du Hohlandsbourg statt. Aber viel Zeit blieb den Teilnehmern nicht, um Punkt 14:06 ging es weiter Richtung Mulhouse, allerdings mit einem ausgedehnten Halt beim Anneau du Rhin.

Diese Rennstrecke, die sich heute noch in privatem Besitz befindet, ist mit ihren überschaubaren vier Kilometern Länge bei allen Teilnehmern beliebt und bildet deshalb den Höhepunkt der Etappe 2. Aber bevor es soweit war, mussten die Teilnehmer noch kurvige Waldpassagen meistern.

Bild Porsche 911 RS 2.7L (1972) an der Tour Auto Optic 2ooo auf Etappe 2 am 9. April 2014 (Startnummer 289)
Porsche 911 RS 2.7L (1972) an der Tour Auto Optic 2ooo auf Etappe 2 am 9. April 2014 (Startnummer 289)

Inmitten von saftig grünen Rebfeldern und dem besonderen Frühlingslicht zeigten sich die Rennfahrzeuge im wortwörtlich besten Licht.

Bild Ferrari 275 GTB 2 (1965) an der Tour Auto Optic 2ooo auf Etappe 2 am 9. April 2014 (Startnummer 006)
Ferrari 275 GTB 2 (1965) an der Tour Auto Optic 2ooo auf Etappe 2 am 9. April 2014 (Startnummer 006)

Immer wieder überraschend, egal wie oft man sie hört, sind die Motorengeräusche des Ford GT40. Egal welche Fahrzeuge vor oder hinter einem GT40 fahren, man vernimmt fast ausschliesslich die Geräusche des amerikansichen Sportwagens: scharf, kantig, absolut kraftvoll...

Bild Ford GT 40 (1965) an der Tour Auto Optic 2ooo vom 7. - 12. April 2014 (Startnummer 209)
Ford GT 40 (1965) an der Tour Auto Optic 2ooo vom 7. - 12. April 2014 (Startnummer 209)

Die zweite Etappe endete mit der letzten Fahrt des Tages bis Mulhouse, die Stadt der Automobile, wo sich unter anderem die berühmte Schlumpf Brothers Sammlung befindet: die grösste Sammlung an Bugatti Fahrzeugen weltweit.

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Ferrari 512 BB (1982)
Ferrari 512 BB (1982)
Abarth Scorpione 1300 SS (104S) (1969)
Abarth Scorpione 1300 SS (104S) (1969)
Aston Martin DB6 Vantage (1966)
Aston Martin DB6 Vantage (1966)
Aston Martin DB2 Vantage (1953)
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Etappe 3 mit Hügeln und Flüssen: Mulhouse – Aix les Bains

Die längste aller Etappen startete am Donnerstag 10. April und führte grösstenteils entlang der Schweizer Grenze. Bereits um 6:30 wurde die Startflagge für die ersten Teilnehmer gehisst.

Bild Mercedes-Benz 300 SL Gullwing (1955) an der Tour Auto Optic 2ooo auf Etappe 3 am 10. April 2014 (Startnummer 150)
Mercedes-Benz 300 SL Gullwing (1955) an der Tour Auto Optic 2ooo auf Etappe 3 am 10. April 2014 (Startnummer 150)

Für viele war diese Etappe eine der anspruchsvollsten: etliche Wechsel zwischen schnell-kurvigen Passagen und wendigen Hügelstrassen, leicht abfallende Waldabschnitte gefolgt von steilen Anstiegen und abgeschlossen von einer Fahrt auf breiter Strasse mit schnelle Kurven.

Nach dem Mittagessen traf man sich beim «Circuit de Bresse», welcher über malerische Strassen mit ruhigen oder wilden Flüssen erreicht wurde.

Bild Ferrari 365 GTB/4 Gr. IV (1970) an der Tour Auto Optic 2ooo auf Etappe 3 am 10. April 2014 (Startnummer 048)
Ferrari 365 GTB/4 Gr. IV (1970) an der Tour Auto Optic 2ooo auf Etappe 3 am 10. April 2014 (Startnummer 048)

Etappe 4 mit klüftigen Strassen des Vercors Plateau: Aix les Bains – Valence

Auch diese Etappe hatte ihre Reize und ergänzte das bisherige Programm in vollem Kontrast. Denn die Strecke führte entlang des Vercors, ein durch tiefe Täler begrenzter Gebirgsstock im äußersten Westen der französischen Alpen, eine Landschaft absolut begeistert und die Fahrzeuge beeindruckend inszenierte.

Bild Aston Martin DB 2 (1952) an der Tour Auto Optic 2ooo vom 7. - 12. April 2014 (Startnummer 183)
Aston Martin DB 2 (1952) an der Tour Auto Optic 2ooo vom 7. - 12. April 2014 (Startnummer 183)

Aber nicht nur visuell: durch die abgerundete, röhrenartige Felswand entlang der kurvigen Route reflektierten die Motorengeräusche besonders stark, was Fahrer, Zuschauer und uns Fotografen besonders gefiel!

Zum ersten Mal seit dem Start der Tour Auto ging das Feld "Régularité" in Führung und übte deshalb zusätzlichen Druck auf die Teilnehmer der Klasse "Compétition" aus. 

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Etappe 5 mit Ziel Marseille

Die 23. Tour Auto Optic 2ooo überzeugte einmal mehr dank innovativer Streckenführung in einer atemberaubenden Landschaft. Über 25 Länder waren unter den Teilnehmern präsent und bekannte Namen wie Olivier Panis, Erik Comas, Emanuele Pirro, Jürgen Barth, Armin Schwarz, Rauno Altonen, Pierre Ragues, Christian Balas and Jean-Claude Basso waren am Start. Aber auch Berühmtheiten ausserhalb des Motorsports nahmen die Herausforderung an: Arsène Jiroyan und Alexandre Brasseur, Gérard Holtz (France Television) mit seiner Frau Muriel Mayette (Chefin der Comédie Française), Grégory Galiffi (D8) und Michel Rostang (bekannter Michelin Koch in Frankreich).

Bild Alpine A110 1600 S (1970) an der Tour Auto Optic 2ooo auf Etappe 2 am 9. April 2014 (Startnummer 056)
Alpine A110 1600 S (1970) an der Tour Auto Optic 2ooo auf Etappe 2 am 9. April 2014 (Startnummer 056)

Besonders am Wochende und während der fünften Etappe verzeichnete man mehr Zuschauer als im vergangenen Jahr, ebenfalls schienen die Zwischenstopps auf den Rennstrecken mehr Zuschauer angelockt zu haben.

Ergebnisse der Rennklassen

In der Competition-Klasse blieb der Kampf um Platz 1 über alle Etappen stets spannend. Die englische Mannschaft mit Shaun Lynn und Kevin Kovlochan in ihrer AC Cobra lieferte sich heisse Duelle mit dem E-Type des französischen Teams Jean-Pierre Lajournade und Christophe Bouchet. Die Siege der ersten drei Etappen gingen die Engländer, während der vierten Etappe konnten die Franzosen endlich die Führung übernehmen, mussten sich aber wegen einem Penalty dann doch mit Silber begnügen. 

Roman Rocher und Jean-François Penillard auf Porsche 906 gewannen die "Competition Klasse G" knapp vor dem Ford GT40 von Philippe Vandromme und Frédéric Vivier. 

Bild Porsche 906 (1966) an der Tour Auto Optic 2ooo auf Etappe 2 am 9. April 2014 (Startnummer 272)
Porsche 906 (1966) an der Tour Auto Optic 2ooo auf Etappe 2 am 9. April 2014 (Startnummer 272)

In der "Competition Klasse H" ging der Sieg an Christophe Van Riet und Kristoffer Cartenian und ihrem 2.7-Liter Porsche 911 RS und behaupteten sich so gegen die zweitplatzierte 3-Liter Konkurrenz Didier und Barbara Denat. 

Bild Porsche 911 RS 2.7L (1972) an der Tour Auto Optic 2ooo auf Etappe 2 am 9. April 2014 (Startnummer 289)
Porsche 911 RS 2.7L (1972) an der Tour Auto Optic 2ooo auf Etappe 2 am 9. April 2014 (Startnummer 289)

Christophe Grenier und Guillaume Puget sicherten sich den Sieg in der "Competition Klasse I".

Ergebnisse der Klasse «Régularité»

Der Sieg in der Gleichmässigkeits-Klasse ging an das Französisch-Schweizerische Team Georges-Henri Meylan und Julien Stervinou, welche einen Alpine A110 1600 S sicher durch die Etappen steuerten.

Den Performance Index gewannen Pierre Le Gloahec und Henanff-Alexandre Brasseur im Jaguar Mk1.

Bilder zu diesem Artikel

Bild Weitere Fotos vom 9. April 2014 der Tour Auto Optic 2ooo – Etappe 2
Bild Weitere Fotos vom 10. April 2014 der Tour Auto Optic 2ooo – Etappe 3
Bild Weitere Fotos vom 11. April 2014 der Tour Auto Optic 2ooo – Etappe 4
Bild Lancia Aurelia B 20S (1955) an der Tour Auto Optic 2ooo auf Etappe 2 am 9. April 2014 (Startnummer 196)
Bild Porsche 906 (1966) an der Tour Auto Optic 2ooo auf Etappe 2 am 9. April 2014 (Startnummer 267)
Bild Porsche 356 Coupé Pre A (1953) an der Tour Auto Optic 2ooo auf Etappe 2 am 9. April 2014 (Startnummer 197)
Bild Ferrari 250 GT Breadvan (1964) an der Tour Auto Optic 2ooo auf Etappe 2 am 9. April 2014 (Startnummer 243)
Bild BMW 3.0 CSL (1973) an der Tour Auto Optic 2ooo auf Etappe 2 am 9. April 2014 (Startnummer 131)
Bild Jaguar XK 120 Roadster (1953) an der Tour Auto Optic 2ooo auf Etappe 2 am 9. April 2014 (Startnummer 094)
Bild Porsche 906 (1966) an der Tour Auto Optic 2ooo auf Etappe 2 am 9. April 2014 (Startnummer 087)
Bild Aston Martin DB 4 GT (1960) an der Tour Auto Optic 2ooo auf Etappe 2 am 9. April 2014 (Startnummer 244)
Quelle:
Logo Quelle
von Sv******
24.04.2014 (21:55)
Antworten
Super Bilder!
von ru******
22.04.2014 (11:43)
Antworten
Dem Kommentar stimme ich absolut zu.
Tour Auto: Neben der Mille Miglia die schönste "Straßenveranstaltung". Zwar nicht besonders gut organisiert, aber: tolle Autos, schöne Straßen und Strecken = schön zum "mitfahren".
Verdient viel mehr Zuschauer....!
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