Rallye Monte Carlo 1969 - Waldegard/Helmer zum ersten
Zusammenfassung
Die Rallye Monte Carlo 1969 endet nochmals mit einem Porsche-Doppelsieg, angeführt durch Björn Waldegard, der vom Pech von Vic Elford profitiert.
Geschätzte Lesedauer: 3min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Bevor die Rallye Monte Carlo in die Siebzigerjahre driftet und grosse Zuschauermassen die Rallye fast zum Ersticken bringen, werfen wir einen Blick auf einige traditionelle Spezialprüfungen. Auf ihnen haben sich immer Sportdramen ereignet, sind Entscheidungen gefallen, Hoffnungen begraben, Sporthelden geboren und Pechvögel abgestürzt. So auch am Col de la Couillole und Col de Turini in der Schlussphase der Rallye 1969. Vic Elford erinnert sich an seinen letztjährigen Teufelsritt am Couillole, lässt die sechs Zylinder seines Porsches aufjubeln und macht auf Waldegard zwölf Sekunden gut. Aber immer noch klafft zwischen den beiden eine Lücke von 86 Sekunden. Nun steuert Waldegaard am Servicepunkt bei Beuil höchst persönlich zur Dramatik bei. Bremsbeläge müssen gewechselt werden. In der Hektik überhört der Schwede beim Befehl “ no brakes“ das „no“. Die Bremskolben fliegen weg. Doch die Mechaniker bringen die Bremse wieder zum Funktionieren. Die bei der Improvisation verloren gegangene Zeit versucht Waldegaard auf der Überführung an den Start zum Turini einzuholen, kassiert aber doch noch vier Minuten an der Zeitkontrolle. Somit liegen Elford/Stone in Führung.
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