Rallye Monte Carlo 1932 - Fremde Hilfe wird verboten
Zusammenfassung
1932 gewinnt Maurice Vasselle die Rallye Monte Carlo auf einem robusten Hotchkiss, welcher die Strapazen der schwierigen Strecke am besten meistert. Zum ersten Mal ist fremde Hilfe nicht mehr erlaubt.
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Leseprobe (Beginn des Artikels)
Athen (3'786 km) oder Umea ( 3'751 km) sind 1930 die am weitesten entfernten Startorte. Athen wird als sehr schwierig eingestuft. Noch nie ist ein in Athen gestarteter Teilnehmer in Monaco eingetroffen. Trotzdem machen sich acht Konkurrenten auf den Weg an die Akropolis. Es locken die Pluspunkte. 57 Teams ziehen Umea im hohen Norden allen übrigen 18 Startorten vor. Auch die „Automobil Revue“ ist dabei: „Vor allem der Schnee ist fürchterlich. Das ganze Land ist von einem dichten Mantel überdeckt. Die letzten 200 Kilometer führen durch einen dichten Tannenwald. Während Stunden irren wir von einem Rand der Strasse zum andern. Der Fahrer muss ständig das Lenkrad herumreissen. Einmal – zehnmal – tausendmal- hunderttausendmal vielleicht.“ Und noch ein pikantes Detail: Am Ende dieser Strecke in Helsingborg wartet eine Fähre auf die Konkurrenten Sie bietet sechs Wagen Platz. Nicht verwunderlich, dass alle zuerst am Quai ankommen wollen. Vollgas im Schneegestöber ist angesagt.
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