Das Urner Rallye von 1972 bis 1983 - gehobener Rallyesport bei Nacht und Nebel

Erstellt am 21. April 2011
, Leselänge 11min
Text:
Bernhard Brägger
Fotos:
Daniel Reinhard 
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Jürg Kaufmann 
12
Archiv Bernhard Brägger 
9
N. N. 
5
Marchand 
3
N.N. 
1
balmer1 gotthard 83 jk 
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carron ch gotthard 83 jk 
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S. W. 
1

Sechs Rallies zählen im Jahre 2011 zur Rallye-Schweizermeisterschaft. Vier finden in der Schweiz statt:  Das Rallye Critérium Jurassien, das Rallye du Chablais, das Rallye Ronde Ticino und das Rallye du Valais. Ein Lauf findet in Frankreich statt - das Rallye du Pays du Gier - und einer in Italien, das Rallye Valle Cunesi. Ausser beim Rallye du Valais wird für historische Rallyefahrzeuge mit FIA-Papieren - parallel zur Meisterschaft - die Coupe Suisse des Rallies Historiques ausgetragen.

Zum Auftakt der Schweizer Rallyesaison 2011 blicken wir einige Jahrzehnte zurück, damals als auch in der deutschen Schweiz ein Rallye stattfand. 1972 organisierten einige Enthusiasten das 1. Urner-Nachtrallye, drei Jahre später  mit dem Rallye Uri den ersten Lauf zur 1975 gegründeten Rallye-Schweizermeisterschaft.

Das erster Urner Nachtrally - Selektion auf der Sustenstrasse

Mit dem 1. Urner Nachtrallye begann am 14. Oktober 1972 in Uri das Rallyefieber, verursacht durch die Sportkommission des ACS Uri. 170 km lang war der Parcours, kreuz und quer durchs Urnerland. Die Strecke war geheim, nicht abgesperrt, beinhaltete aber schon damals für die 31 Gestarteten sportliche Akzente. So auf der alten Sustenstrasse ob Wassen, gespickt mit vielen engen Spitzkurven, geschottert, steil. Niemand konnte den geforderten Schnitt von 49 km/h einhalten.


BMW 2002 ti (1975) - Günther und Gozel im BMW 2002 ti auf einer harten Spezialprüfung der Rallye Uri 1975 auf Schotter bei Silenen
Copyright / Fotograf: Archiv Bernhard Brägger

Und auch die Bergstrasse zum Damm des Göscheneralpsees hinauf hatte echten Sportcharakter. Bei der Rangverkündigung weit nach Mitternacht im Hotel Dammastock auf der Göscheneralp gab es folgende Podestplätze:    

1.Bürgi/Kieliger (BMW 2002 ti)
2. Kuriger/Vogt (MG 1300)
3. Mattli/Weber (Mazda RX3)

Das zweite Urner Nachtrally - Nebel am Klausen

Das 2. Urner Nachtrallye vom 6. Oktober 1973 beinhaltete bereits Strecken, die in den späteren Jahren abgesperrt- und auf Bestzeit gefahren wurden. Die alte Tremolastrasse am Gotthard, eine Strecke im Steinbruch Gasparini bei Altdorf und der Klausenpass. Als härtestes Stück war erneut die alte Sustenstrasse im Programm. Überraschend konnte auch auf der Tremola kein Team den vorgeschriebenen Schnitt von 49 km/h halten. Die alte Sustenstrasse und die Tremola selektierten gewaltig.


Porsche 911 (1975) - Savary am Rallye Uri 1975
Copyright / Fotograf: N.N.

Am Klausen herrschte stockdicker Nebel und manche Serienbremsanlage kam an ihre Grenzen. 60 Equipen schrieben sich ein. Ausfälle waren keine zu bemerken. Unter den ersten zehn Rangierten waren lokal bekannte Renn- und Rallyefahrer zu verzeichnen.

1.Stössel/Vogler (Porsche 911 S)
2.Wintsch/Graf    (Opel Ascona)   
3 Günther/Gozel (BMW 2002 turbo)

Dritte Rallye Uri im Jahre 1975 - Eis und Schnee

1975 bekam das Urner Nachtrallye einen neuen Namen: Rallye Uri hiess es jetzt und ihm fiel die Ehre zu, die soeben aus der Taufe gehobene Schweizer Rallyemeisterschaft zu eröffnen. Und dies mitten im Januar! Das Datum allein zeugt vom Optimismus des Veranstalters. Das rund 200 km lange Rallye wies insgesamt 15 Spezialprüfungen auf abgesperrten Strassen aus. Auf den  Verbindungsetappen waren sehr tiefe Durchschnittsgeschwindigkeiten vorgeschrieben. Absoluter Höhepunkt war eine total eingeschneite und stellenweise sehr vereiste Strecke auf der sich im Bau befindenden Autobahn zwischen Amsteg und Wassen. Schnelle Fahrbahnwechsel, enge Kurven auf der Werkspiste liess die Pulsfrequenz vieler Piloten gewaltig ansteigen!


Mini Cooper (1972) - Locher und Krebs auf Mini Cooper werden Sieger beim Rallye Uri 1975 - die Rallye Uri ist der erste Lauf zur soeben neu aus der Taufe gehobenen Rallye Schweizer Meisterschaft
Copyright / Fotograf: Archiv Bernhard Brägger

Eigentlich nicht verwunderlich, dass bei diesen Verhältnissen – es gab noch zwei ganz böse Schotterstrecken im Urner Unterland – ein Mini-Doppelsieg herausschaute. Die damals sehr bekannten Locher/Krebs aus dem Emmental gewannen überlegen vor zwei Teams aus der Westschweiz.

1.Locher/Krebs (BMC Mini Cooper)
2.Balmer/Vuilleumier (BMC Mini Cooper)
3. Burri/Froté (Simca Rallye 2)

Vierte Rallye Uri von 1976 - Drehscheibe Andermatt

Mit dem 4. Rallye Uri wurde vom Organisator der Parcours weiter ausgedehnt. Andermatt wurde zur Drehscheibe der 14 Spezialprüfungen. 70 Kilometer Vollgas und dies in der motorsportfeindlichen Deutschschweiz! 1976 wurde das Rallye Uri endgültig zu einer knallharten Sache. 68 Equipen waren gemeldet, 46 erreichten das Ziel. Opel Kadett GTE, Renault Alpine, BMW 2002 und natürlich die sich gegen die Porsches aufbäumenden Minis, stellten die Übermacht der damaligen Rallyeszene Schweiz. Carron, Locher, Medici, Schreier, Uelliger, Scemama oder Chappuis hiessen ihre Piloten.


Porsche 911 (1979) - Haldi/Sandoz siegten am Rallye Uri 1979
Copyright / Fotograf: N. N.

Im „Auto Magazin“ wusste der Redaktor die neuen Prüfungen in den Wäldern von Sedrun und Disentis treffend zu schildern: „Die beiden Strecken sind mit diversen Hässlichkeiten wie Querrinnen, Baumstämmen am Wegrand, grobem Schotter und halsbrecherisch schmalen Brückchen gespickt. André Savary, der bis anhin glänzend gefahren war, verschlägt sich in die Büsche, rumpelt eine Böschung hinunter. Aus! Glücklicherweise bleibt die Mannschaft beim Parkieren in der grünen Zone unverletzt.“

1.Carron J.M./Schaer (Porsche Carrera RS)
2.Locher/Krebs (Opel Kadett GTE)
3.Medici/Sannitz (Porsche Carrera RS)

Fünfte Rallye Uri - Porsche vor Porsche

«Schlaftrunken schraube ich das Fenster hinunter und sehe gerade noch Lochers gelbschwarzer Opel vorbeidreschen. Für einen Moment scheint er auf dem glitschigen Boden die Haftung zu verlieren, doch er kriegt die Haarnadelkurve – und weg ist er. Was bleibt ist das von allen Felsen widerhallende Getöse des 205 PS-Motors. Ich denke, so etwa müsste die „Monte“ sein, aber hier sind wir im Hochgebirge am 5. Rallye Uri 1977, und die Zuschauer kann man kurz vor der Morgendämmerung an einer Hand abzählen.“ (Auto Magazin 10/76)

70 lizenzierte Teams hatten sich für den Lauf zur Rallye-Schweizermeisterschaft eingeschrieben, 30 nahmen an der Regelmässigkeitsprüfung auf einem verkürzten Parcours teil. 1977 war das Jahr der Porsche. Chappuis/Bernasconi siegten vor weiteren Porsche-Teams.

Was heute im Rallyesport üblich ist, zentral gelegene, vorgeschriebene Servicepunkte waren 1977 am Rallye Uri bereits üblich. Ein Servicepunkt in Andermatt, einer in Sedrun. Fertig. So konnten die Überführungsstrecken von den oft wilden Fahrten der Serviceleute entlastet werden.

Sechste Rallye Uri - neu mit Rundkurs auf Beton

Auch 1978 wartete das 6. Rallye Uri bei Amsteg mit einer weiteren Neuigkeit auf. Ein 1,5 km langen Rundkurses mit Einzelstart auf. Alles auf Beton. Die Prüfung erstreckte sich über 12 Runden, wobei die Equipen für das Einhalten der vorgeschriebenen Rundenzahl selber verantwortlich waren. Doch mancher Beifahrer verzählte sich, so dass der Vorschlag des Urner Rallyefahrers F.X. Nager - nächstes Mal bei jedem Umgang einen Nagel ins Armaturenbrett zu schlagen - nicht so abwegig war. Savary/Bubloz gingen mit 10 Sekunden Vorsprung in Führung und gaben diese bis zum Schluss des Rallyes nicht mehr ab.

Dass der Rallyesport fest in Händen der „Welschen“ lag, bewies die Rangliste. Fehr/Lehner klassierten sich nach über hundert Kilometern Vollgas, bei Kälte, Regen, Nebel und sogar Eis als bestplazierte Deutschschweizer auf dem 8.- Nager/Costa (Opel Kadett GTE) auf dem 12 Rang.


Porsche 911 (1983) - Philippe Roux am Rallye Uri 1983
Copyright / Fotograf: Jürg Kaufmann

Und wer nimmer noch nicht so recht an die Härte des Rallye Uri glauben wollte, wurde am Sonntagmorgen gegen 04.00 leicht eines andern belehrt. Nur zögernd sammelten sich die Fahrzeuge im Parc fermé in Andermatt an. Die Lücken, welche die 37 Ausgeschiedenen hinterliessen, waren unübersehbar.

1.Savary/Bubloz (Porsche Carrera RS)
2.Corthay/Morand (Porsche Carrera RS)
3.Carron Ph./Siggen (Fiat Abarth)

Siebte Rallye Uri 1979 - mit über 200 km/h

Der publikumswirksame  Rundkurs blieb auch im Jahre 1979 im Programm – jetzt allerdings auf einer 1,5 km langen Schotterpiste unweit von Altdorf. In Gruppen von vier Fahrzeugen ging‘s los. Auf der einzigen Geraden erreichten Haldi/Sandoz auf dem Porsche 934 Turbo gemessene 201 km/h. Und obwohl es Haldi bei der knüppelharten Spezialprüfungen bei Wassen nicht nach einem Opfergang zumute war, setzte er sich kontinuierlich von der Konkurrenz ab. Sein stärkster Gegner Carron Jean-Marie in musste in der zweitletzten Prüfung mit Getriebeschaden aufgeben. Die Sieger am 7. Rallye Uri Haldi/Sandoz standen fest. Die Ehre der Deutschschweizer retteten Möll/von Däniken auf einem Gruppe 2 Opel Kadett.

Und so schrieb damals ein Journalist in der Lokalpresse: „Das Rallye Uri hat mit seiner 7. Auflage zweifelsohne den Durchbruch geschafft. Noch nie hat es so viel Zuschauer gehabt. Nicht vergessen werden darf aber auch der wirtschaftliche Nutzen für den Kanton und Zeitungsberichte werben in der ganzen Schweiz für das Land am Gotthard.“


Porsche 911 Turbo (1983) - Carron/Rattazzi am Rallye Uri 1983
Copyright / Fotograf: Jürg Kaufmann

1.Haldi/Sandoz (Porsche 934 Turbo)
2.Carron Ph./Siggen (Fiat Abarth)
3.Möll/von Däniken (OpelKadett GTE)

Achte Rallye Uri 1980 - mit Vollgas den Klausenpass hinunter

Der Auftakt zum 8. Rallye Uri fand 1980 am Klausenpass statt. Der zur Wertung zählende Prolog über den Klausenpass - mit einer Neutralisation auf dem Urnerboden -  klassierte ab dem ersten Kilometer. Im Gegensatz zu den historischen Klausenrennen wurde auch abwärts Vollgas gefahren. Chenevière und Savary - beide auf Porsche - waren nach den 22 Kilometern genau gleich schnell, gefolgt von Chris Carron auf Opel Ascona 400.

Erstmals musste am Rallye Uri eine Spezialprüfung abgebrochen werden. Der Rundkurs auf Schotter bei Altdorf, forderte viele Zwischenfälle. Obwohl rund die Hälfte des Parcours auf Schotter gefahren wurde, montierten die meisten Favoriten Racing-Reifen. Von „Plattfüssen“, mechanischen Defekten bis zum bösen Überschlag eines Renault Alpine wurde alles geboten. Savary und Chenevière gaben auf. Der Zeitplan geriet aus den Fugen – die Jury brach ab, sicher zum Leidwesen von Chappuis/Bernasconi, die auf dem Rundkurs den späteren Siegern Carron/Siggen an die drei Minuten abnahmen.


Ford Escort (1982) - Cereghetti am Rallye Uri 1983
Copyright / Fotograf: Jürg Kaufmann

Die weiteren Spezialprüfung rund um den Gotthard liefen ohne grossen Zwischenfälle mehr ab. Nach der Streichung des Rundkurses, sahen sich die Sieger von 1977 Chappuis/Bernasconi um ihre Anstregungen „geprellt“ und konnten den Rückstand nicht ganz aufholen. Acht Sekunden fehlten zum Sieg. Des einen Pech, des andern Glück.

1.Carron Chris/Siggen (Opel Ascona 400)
2.Chappuis/Bernasconi (Porsche Carrera)
3.Carron Phil./Bertholet (Porsche Carrera)

(Neunte) Rallye Uri 1981 - abgesagt

1981 musste das Rallye Uri abgesagt werden. Es gab Probleme mit der Walliser Kantonspolizei, die die geplanten Spezialprüfungen am Furka- und Nufenenpass nicht bewilligten – noch nicht!  Als Ersatz fand auf der Militärstrasse Realp – Rotondohütte ein nicht zur SM zählendes, sechs Kilometer langes Bergrennen auf Schotter statt.

Neunte Rallye Uri 1982 - Spezialprüfung am Furkapass

1982 war es dann soweit: Die Spezialprüfung am Furkapass. Eine unglaublich anmutende Sache war Wirklichkeit geworden. Und noch zwei Neuigkeiten. Das Rallye Uri wurde in 9. Gotthard Rallye umgetauft und beim Hotel Dammastock auf der Staumauer des Göscheneralpsees gestartet. 8 Kilometer – abwärts!

Zu bemerken ist, dass es während all den Rallies rund um den Gotthard nie zu einem schweren Unfall kam. Auch 1982 nicht, als sich die Fahrer direkt aus dem Hotel in die Tiefe „stürzten“.

Ein Blick auf die Startliste: Die damalige Schweizer-Rallyeszene war vollständig am Start: Die Gebrüder Jean Marie, Chris und Philippe Carron, Jean Pierre Balmer, Jean Robert Corthay, Eric Chappuis, Hanspeter Uelliger, Philippe Roux, Erwin Keller…. und da kam es beinahe zu einer Sensation. Die Berner Oberländer Hanspeter Uelliger/Ernst Schneiter auf dem R5 des Glarners Oskar Müller scheiterten nur an Balmer/Cavalli auf einem Opel Ascona 400. 13 Spezialprüfungen entschieden Balmer/Cavalli zu ihren Gunsten – 3 mal erzielten Uelliger/Schneiter Bestzeit. Auf dem 6. Platz Keller/Hofmann auf Toyota Corolla und auf dem 10. die Einheimischen Baumann/Sicher auf Opel Ascona.


Opel Ascona (1982) - Jaquillard am Rallye Uri 1983
Copyright / Fotograf: Jürg Kaufmann

Interessant ist die Feststellung, dass es in all den Jahren in Uri und Schwyz eine verschworene Rallyefahrergemeinde gab. Zeitweise waren an den Läufen zur Rallye-Schweizer-Meisterschaft bis zu zehn Teams im Einsatz. Einige wagten sich auch an grosse Rallies wie die „Monte“, die „RAC“, die „San Remo“ oder diverse Läufe zur Rallye-Europameisterschaft. Mit dem Ende des Rallyes vor der eigenen Haustür blieb auch der Nachwuchs aus. Heute ist Rallye in Uri zu einem Fremdwort geworden.

1.Balmer/Cavalli (Opel Ascona 400)
2.Uelliger/Schneiter (Renault R5 Turbo)
3. Corthay/Reali (Porsche 911 SC)

Zehnte Rallye Uri 1983 - Marc Surer auf dem Renault R5 Turbo

1983 wurde zum letzten Mal über die Tremola hoch gefahren, zum letzten Mal kam der Rundkurs bei Altdorf zur Austragung und zum letzen Mal gab es Spektakel pur auf der alten Sustenpassstrasse. Hier auf Schotter ging Marc Surer mit dem R5 in Führung, musste aber kurze Zeit später den Turbo mit Getriebeschaden in der Tremola abstellen. 10’000 Zuschauern sollen laut einer Lokalzeitung die Strecke gesäumt haben. Und das 10. Gotthard Rallye wurde erstmals vom Schweizer Fernsehen wahr genommen. Marc Surer sei Dank.


Renault 5 Turbo (1982) - Marc Surer am Gotthard 1982
Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

Trotz der attraktiven Streckenführung, der guten Beteiligung und der guten Zusammenarbeit mit den Behörden schwand die Begeisterung in der 250-köpfigen Organisation. Es war auch nach zehn Austragungen nicht gelungen, den Rallyesport in der Deutschschweiz zu festigen. Die Medien verhielten sich sehr zurückhaltend, skeptisch. Trotz Marc Surer. Sponsoren waren schwer zu finden und die Sportbehörde blickte eher skeptisch nach Uri. Ob es ihr ein Dorn im Auge war, dass ausgerechnet einige Urner-Enthusiasten bewiesen, dass echte Rallies möglich sind, sofern der nötige Durchhaltewille, intelligente Bewilligungsstrategien und der Einbezug der Bevölkerung die Schlüssel zum Gelingen eines Rallies sind?


Renault 5 Turbo (1983) - Béring/Stadelmann am Rallye Uri 1983
Copyright / Fotograf: Jürg Kaufmann

Und so gingen Bering/Stadelmann als letzte Sieger ins „Goldene“ Buch des Rallye Uri, des Rallye Gotthard ein. Und auch diese Gedanken eines unbekannten Journalisten: „Wer es nicht kennt, kann es sich nicht vorstellen, was für eine unglaubliche Ambiance das Rallye Gotthard hervorzaubern vermag, besonders in der Nacht, wenn Piloten und Co-Piloten bei Nacht und Nebel an granitenen Felsen vorbei die Tremola hinauf jagen. Lichterbündel zerreissen die Nacht, schiessen auf dich zu und vorbei. Mich friert herrlich vor Begeisterung.“

1.Bering/Stadelmann (Renault 5 Turbo)
2. Carron/Rattazzi (Porsche Turbo)
3. Blanc/Bubloz (Lancia 037 Rally)

Bilder zu diesem Artikel

Quelle:
von di******
20.04.2016 (14:11)
Antworten
Super wenn es 2016 wieder eine Gotthard Rallye gibt.
Ich durfte die letzte 1983 auf einem Golf GTI mit Co. Richi Petermann mitmachen.
Leider habe ich keine Unterlagen mehr, weder Foto oder Rangliste sind mehr vorhanden.
Sollte also jemand noch Unterlagen von der zehnten und letzten Gotthard-Rallye von 1983 besitzen, bitte melden:
hh90@bluewin.ch
Mit sportlichen Grüssen
Heinz Hösli
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