Aus Bräggers Rallye-Tagebuch der Siebzigerjahre - die schnelle Lady in der Coppa Liburna
Zusammenfassung
In den 70er-Jahren standen für italienische und schweizerische Rallyefahrer zwei Rallies in grosser Gunst: das Rallye di Lugano und die Coppa Liburna. In seinem Rallye-Tagebuch berichtet Bernhard Brägger in fünf Folgen von Geschehnissen, Kontrahenten und Fahrzeugen aus dieser heissen Rallye-Epoche der Siebzigerjahre, in der ersten Folge ist die schnelle Anna Cambiaghi und eine nicht optimal verlaufende Fahrt in der Alpine Berlinette das Thema.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Durch Bachbett und Landwirtschaftspfad
- Die Schweizer in Italien
- Die schnelle Anna Cambiaghi
- Rechtzeitig zur Hochzeit
Geschätzte Lesedauer: 6min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
In den 70er-Jahren standen für italienische und schweizerische Rallyefahrer zwei Rallies in grosser Gunst: das Rallye di Lugano und die Coppa Liburna. Das Rallye die Lugano wurde in Lugano oder auch Melide gestartet, führte dann zur italienischen Grenze und da grinsten sie schon hämisch, die vom damaligen Direktoren di Corsa Giorgio Bobone offerierten, knüppelharten Trampelpfade rund um die kleine Wallfahrtskirche San Antonio im über 1200 m hohen Bergzug zwischen Luino und Laveno. Durch Bachbett und Landwirtschaftspfad Zu den fürchterlichsten Gassen zählte aber jene von Luino über Ponna nach Pigra. Die „Ponna“, wie wir sie nannten, war eine nur Traktoren und ähnlichen landwirtschaftlichen Fahrzeugen vorbehaltene Verbindung zwischen dem Lago di Lugano und dem Lago di Como. Das Rallye di Lugano zählte zur Schweizermeisterschaft und einige Male auch zur Europameisterschaft. Der Koeffizient 2 zog immer international bekannte Leute in den Süden, hin zu den oberitalienischen Bachbetten, hin zu den Kurvenorgien in den Kastanienwäldern.
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