Aus Bräggers Rallye-Tagebuch der Siebzigerjahre - Der Equipenchef und sein gebrochenes Bein
Zusammenfassung
In den 70er-Jahren standen für italienische und schweizerische Rallyefahrer zwei Rallies in grosser Gunst: das Rallye di Lugano und die Coppa Liburna. In seinem Rallye-Tagebuch berichtet Bernhard Brägger in fünf Folgen von Geschehnissen, Kontrahenten und Fahrzeugen aus dieser heissen Rallye-Epoche der Siebzigerjahre. In der fünften und vorerst letzten Folge erzählt er, wie das Gebetsbuch für die 76-er Coppa di Liburna von einem 2-CV-Fahrer geschrieben wurde, Equipenchef Orlando Betschart tagelang mit gebrochenem Bein auf den Heimtransport wartete und ein Pferd auf der Fronthaube eines Alpine A110 landete beim Training. Wahrlich köstlich!
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Beinbruch und Marterei 1976
- Nachspiel im Strassengraben bei der Coppa die Liburna 1977
- Und zum Schluss noch die Geschichte mit dem Pferd
Geschätzte Lesedauer: 3min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Ohne je ein Rallye gefahren zu haben, ist Franz Xaver Nager aus Uri (späterer Sieger der Gruppe 1 am EM-Lauf im Saarland) ins ferne Livorno gereist mit dem Auftrag, ein genaues Gebetbuch von allen Spezialprüfungen der Coppa Liburna zu schreiben. So geschehen anno 1976. Wir die Fahrer, Beifahrer und Helfer aus der Innerschweiz, können uns aus beruflichen Gründen erst kurz vor der Wagenabnahme einfinden. FX – so nennen wir den heutigen Musikwissenschafter - kurvt Tage vorher mit seinem 2 CV auf den Spezialprüfungen herum, macht fleissig Notizen von der „Sassetta“, der „Traversa-Livornese“, der „Bibbona“ oder der „Marmorosa“.
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