VW Passat L Variant – Rückenwind für alle Tage
Zusammenfassung
Mit dem Passat begann Volkswagen die Produktpalette komplett umzukrempeln. Dem Passat kam als Erstling da besonderes Gewicht dazu. Obschon eng mit dem Audi 80 verwandt, offerierte die Wolfsburger Variante mit Schräg- oder Kombiheck eine willkommene Alternative und verkaufte sich schliesslich besser als der Audi. Ob der Passat auch als schmächtiger 1,3-Liter Variant überzeugen kann, klärt dieser Fahrbericht.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Keine Überraschung
- Drei Modellvarianten und Giugiaro-Unterstützung
- Nahe am Audi 80, aber mit wichtigen Unterschieden
- Gut aufgenommen, aber Kapazitätsprobleme bei der Blasanlage
- Gutes und preisgünstiges Paket
- Ein Überlebender aus Schweden
- Stetige Weiterentwicklung
Geschätzte Lesedauer: 7min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Ein preiswerter Kombi mit fünf Türen, viel Nutzraum und gerade einmal 910 kg Leergewicht? Ja, das ging 1973 und selbst der 1,3-Liter-Motor mit 55/60 PS reichte für flottes Vorwärtskommen, für sparsames sowieso. VW Passat Variant hiess der Alleskönner und er hatte dem Audi 80 einiges, aber nicht alles zu verdanken. Es ist kein Zufall, dass aus dem Passat Kombi ein Dauerbrenner wurde. Als Volkswagen im Mai 1973 den Passat der Presse vorstellte, waren wohl nur die wenigsten Schreiberling wirklich überrascht. Schliesslich hatte man bereits bei der Präsentation des Audi 80 zehn Monate vorher von einem zu erwartenden VW-Abkömmling gemunkelt.
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Acht Liter waren damals sparsam, heute aber fahren Autos mit 250 bis 350 PS mit ähnlichen Durchschnittsverbräuchen trotz doppeltem Gewicht und konstantem Allradantrieb. Da wurde also schon gearbeitet.

Das mit dem Rost stimmt, erst die Modelle ab ´77 waren deutlich besser und solch einen Variant oder eine Limousine kann man bei Bedarf auch heute noch finden. Sie waren auch leiser, besser geräuschgedämmt. Aber sie hatten bereits weniger Charme als die erste Serie. Wem übrigens die 155 SR 13 zu schmächtig waren, der konnte auch damals schon auf 175/70 R13 Niederquerschnittreifen wählen, also die Serienbereifung des Golf I GTI wählen....
Und ja: Man kann die erste Serie je nach Blickwinkel als "charmant" bezeichnen. Ich aber finde, dass diese Version schon extrem hausbacken daher kam und dass Giugiaro hier noch ein wenig glückliches Händchen zeigte (dass er es besser kann, zeigte er insbesondere mit Scirocco und Golf ein Jahr später). Das 77er Facelift hat der Modellreihe somit m.E. sehr gut getan - das Auto sah gleich viel zeitgemässer aus.
Was den Rost angeht waren die nach '77er und folgende keineswegs besser.
Ich habe dieses Fahrzeug vor ca. 12 Jahren aus Schweden importiert und damals an Volkswagen Klassik verkauft.
Viele meiner Kunden haben Ihre Fahrzeug auch heute noch nach Jahren.
Beste Grüße aus Hamburg von der "Kultgarage" und weiter viel Erfolg mit Ihrem tollen Magazin
Ihr Ron Kaupp







































































































































































































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