Modellpflege – VW Golf LS im (historischen) Test
Zusammenfassung
Bereits im ersten Jahr wurde der VW Golf zum meistverkauften Auto in Deutschland. Rückblickend muss man sagen, dass die Umstellung vom Käfer auf den Golf flüssiger abgelaufen ist als erwartet. Im Test von 1975 wird der Golf LS genau unter die Lupe genommen.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Erfahrungen ausgewertet
- Bedienung erleichtert
- Toleranzen verringert
- Feinarbeiten
- Pluspunkte
- Minuspunkte
- Gesamturteil
- Motor/Laufverhalten
- Motor/Leistungsverhalten
- Kraftübertragung
- Fahrwerk
- Federung
- Technische Daten
- Preise und Kosten
Geschätzte Lesedauer: 13min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Beim VW-Werk hält man es mit dezenten Unterschieden. Nur an der Heckansicht ist der zweite Golf-Jahrgang – Auslieferung ab Mitte September 1975 – zu erkennen: „Volkswagen in neuer Schriftart steht jetzt links auf der Heckklappe, Golf S oder LS für den neuen 75 PS-Motor dagegen rechts – vorher war es umgekehrt. Sonst gab es keine äußerlichen Änderungen. Wozu auch? Gravierende Merkmale der neuesten Serie waren als Verkaufsanreiz nicht nötig. Sie hätten im Gegenteil nur bisherige Golf-Käufer verärgert und die Gebrauchtwagenpreise gedrückt, die ohnehin durch Detailprobleme speziell bei Wagen von Herbst/Winter 1974/75 belastet sind.
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Bei den Motorrädern gibt es (für mich) übrigens mit Honda eine Analogie dazu: Auch dort war/ist (zumindest seinerzeit) jedes Bedienelement, jedes Instrument optimal angeordnet und funktional optimal gestaltet (Fahrschule: Honda 400 Four; spätere Alltagsmotorräder: Honda NX 250, NX 650 Dominator).
Herrliche Erinnerungen...
Mein 04/75 er Golf LS-4-türig war nach 4! Jahren bei der HU beim TüV und erhielt trotz massivster Durchrostungen seinen „TüV“. Das Auto hatte faktisch Null Restwert, VW hat diese Autos damals zu „fairen“ Preisen (4000DM) zurückgekauft. Die Autos wurden nach Ankauf reihenweise verschrottet. Heute unvorstellbar. Mein „daily driver“ Mercedes 300SE ist nach 35 Jahren ungeschweißt und quasi rostfrei. Das war dann mit den „frühen“ 2er-Golf auch möglich, den meine Schwiegermutter 32 Jahren ununterbrochen und ohne Garage fuhr!
































































































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