Der VW 411 LE Variant – die Mammut-Evolution des Käfers
Zusammenfassung
Wer 50 Jahre zurück und an Volkswagen denkt, sieht einen Käfer vor sich. Aber in den Sechzigerjahren bot der Autohersteller aus Wolfsburg auch andere Modelle an, darunter den 411, der in der Oberklasse für neue Kunden sorgen sollte. Doch der 411 blieb wohl zu nahe am Käfer, um damals Erfolg zu haben, umso sympathischer wirkt er heute, ein halbes Jahrhundert später. Dieser Fahrzeugbericht schildert die Geschichte des Typ 4 und zeigt ihn auf aktuellen und historischen Bildern.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Deutlich moderner konzipiert
- Kompromisse
- Raffinesse bei der Heizung
- Fahrdynamik nicht überzeugend
- Erfolgreiche Nachbesserungsaktion
- Kombiversion Variant
- Kritik ebbt nicht ab
- Und noch eine Evolutionsstufe
- Fast 50 Jahre später
- Weitere Informationen
Geschätzte Lesedauer: 9min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Man hatte bei Volkswagen keine Kosten und vor allem keine Mühen gescheut, um den dritten Abschnitt in der Geschichte der Firma einzuleiten. Denn nach dem Käfer, von dem man Jahrzehnte lebte, und nach der Modellreihe 1500/1600 repräsentierte der 411 die dritte Personenwagen-Variante, die keinen der Vorgänger ersetzte. Zur Erinnerung: Als Typ 1 gilt der VW Käfer, als Typ 2 wurde der VW Transporter ab 1950 gebaut, der Typ 3 war die Stufen-/Schräg- oder Kombiheckvariante des Käfers, als 1500/1600 ab 1961 eine Klasse weiter oben angeordnet. Der 411 war damit also der Typ 4. Zwar blieb man der Heckmotorbauweise und dem luftgekühlten Boxermotor treu, aber die VW-Ingenieure gaben sich alle Mühe, um den 411 eine Klasse höher und vor allem eine ganze Klasse grösser anzusiedeln.
Diesen Artikel kostenlos weiterlesen?
Bilder zu diesem Artikel

Neben div. Rechtschreibfehlern auch dieser Fauxpas:
>>> Die richtige Steuerung und Nutzung dieser Bremsanlage verlangte allerdings nach einem intensiven Studium der Gebrauchsanleitung, <<<
-
Ich wußte nicht, dass man mir einer Bremsanlage auch "heizen" kann.

Wir haben mit diesem Wagen sehr viele Reisen unternommen und wohl gegen 40'000 Meilen damit gefahren.
Mit Interesse habe ich all die Bilder angeschaut und mich gefreut über den Bericht. Herzlichen Dank.
Jedenfalls lief der Variant als Schalter, versehen dem Querstabilisator der meist in den Automatikmodellen verbaut war, und aufgemotzt mit einem 2.0l 914er Motor recht gut für damaligen Verhältnisse. Ich glaube aber außer mir hat den Umbau kaum jemand umgesetzt.









































































































































































































Kommentare