VW 1500 S – fast sportliche Vernunft
Zusammenfassung
Der VW Typ 3 gilt im Vergleich zum VW Käfer (Typ 1) als Misserfolg, allerdings deuten fast 2,6 Millionen verkaufte Exemplare nicht auf einen solchen hin. Zuviele Kompromisse und eine erstarkte Konkurrenz machten ihm aber das Leben als Mittelklasse-Auto schwer, obschon in 13 Jahren Bauzeit Vieles verbessert wurde. Heute ist ein VW 1500 S im Originallack und Erstbesitz rarer als mancher Ferrari-Sportwagen. Dieser Bericht portraitiert eine Limousine von 1965 und erzählt die Geschichte des Typ 3 von Anfang bis Schluss.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Aus der Not geboren
- Käfer mit Ponton-Karosserie
- Zwei Varianten anstatt vier
- Zu langsam?
- Anschubhilfe - S wie sportlich?
- Braver Durchschnitt
- Fortgesetzte Evolution bis zum Schluss
- Der Sedan als Rarität
- Weitere Informationen
Geschätzte Lesedauer: 8min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Der VW Typ 3 gilt im Vergleich zum VW Käfer (Typ 1) als Misserfolg, allerdings deuten fast 2,6 Millionen verkaufte Exemplare nicht auf einen solchen hin. Zuviele Kompromisse und eine erstarkte Konkurrenz machten ihm aber das Leben als Mittelklasse-Auto schwer. Mit dem VW Käfer war Volkswagen gross, sogar sehr gross geworden. Der kugelig geformte Wagen verkaufte sich blendend, aber den Verantwortlichen bei Volkswagen war bewusst, dass diese Abhängigkeit zum einzigen Massenprodukt, wenn man einmal vom VW Bus und vom Karmann-Ghia absah, zu gross war, zumal man den Kunden, die mehr Platz beanspruchten oder mehr für Luxus von einem Personenwagen erwarteten, keine gehobene Käfer-Alternative bieten konnte.
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Danke für den Bericht, der viel "herüberbringt".
Die Endgeschwindigkeit war laut Tachometer über 160 km/h, Opel Rekord, Ford 12m/17m, die 190er/200er Heckflossen schauten auf der Autobahn in unseren Auspuff. Nur Mercedes 220 und echte Sportwagen waren schneller.
Mein Vater hatte den "S" bis 1971. Dann kam ein K 70 L, was wiederum einen Quantensprung bedeutete.
Hier im Rheinland kenne ich zwei sehr gut erhaltene Exemplare, eines in Köln, das andere in Bonn. Beide in "Nutria", einer Farbe, die dem damals beim Käfer sehr beliebten Anthrazit sehr ähnlich war.
Ach so, als 14-Jähriger habe ich auf unserem 1500 "S" erste Fahrübungen sonntags auf dem Parkplatz des VW-Transporterwerks in Hannover-Stöcken getätigt. Dem Werkschutz an der Wache bescheid gesagt, und dann ging das damals.
Und laut lachen muss ich ab einem der Vorredner ;Endgeschwindigkeit über 160 Km/h...was was träumt dieser Nachts?
Wir sind noch nicht bei AutoBild!...der Volkswagen Propaganda Plattform
Er sprang immer dann nicht an, wenn es wichtig war. Und ein Wassereinbruch auf der Fahrerseite konnte VW auch nach vier Jahren nicht in den Griff bekommen.
War schön anzuschauen, aber das war´s dann auch. Das Auto hat so geprägt, daß ich niemals mehr nur im Entferntesten an einen VW gedacht hätte.
Im übrigen bereitet es mir auch heute noch viel Vergnügen , meinen 1986 gekauften Typ 3 , auch mit 800 kg-Wohnwagen im Schlepp , auf die zweite Kilometer-Million hin zu bewegen !

















































































































































































































































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