VW 1500 Automatic – Innovationsschub für den Käfer
Zusammenfassung
In kaum einem Jahr machte der VW Käfer derartig grosse Fortschritte wie im Herbst 1967. Mit dem 1500 Automatic wurde nicht nur eine wandlerunterstützte Halbautomatik eingeführt, sondern auch eine moderne Hinterachse. Und dass der Jahrgang 1968 dann auch noch zeitgemässer aussah und der Käfer insgesamt in vielen Aspekten sicherer wurde, machte den 1500 Automatic zu einer kleinen Sensation. Dieser Fahrbericht erzählt die Geschichte des ersten Automatik-Käfers und zeigt ihn auf aktuellen und historischen Aufnahmen. Auch ein Tonmuster fehlt nicht.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Nach über 30 Jahren endlich echter Fortschritt
- Etikettenschwindel
- Noch mehr Kugel-Porsche
- Schneller um den Nürburgring
- Modern und zeitgemäss
- Weiter verbessert
- Umlernen
Geschätzte Lesedauer: 7min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Da sieht eigentlich alles aus wie immer im Käfer, aber halt, da fehlt ja ein Pedal! Tatsächlich war der VW Käfer 1500 Automatic von 1968 eine kleine Revolution, denn unter dem Blech hatte sich einiges gewandelt! Zwar war der VW Käfer seit der Produktionsaufnahme in den Nachkriegsjahren Jahr für Jahr verbessert worden, aber im Grundsatz hatte sich wenig verändert. Auch die Neuerungen für das Baujahr 1968, das nach den Sommerferien 1967 vorgestellt wurde, hielten sich in Grenzen, obschon u.a. stärkere Stossfänger, eine Sicherheitslenksäule, die Zweikreisbremsanlage, 12-Volt-Elektrik, Sicherheitsgurtbefestigung für alle Sitze oder eine bessere Scheibenwischeranlage nun zum Standardlieferungsumfang gehörten. Erkennen konnte man den “neuen” Käfer aber vor allem an seinen nun senkrecht stehenden Scheinwerfern, den dicken und höher montierten Stossstangen und am aussenliegenden Tankeinfüllstutzen rechts vor der Fahrertüre.
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