Standard de Luxe – VW 1200 A im (historischen) Test
Zusammenfassung
Im November 1964 wurde der bisherige Standard-Käfer zum VW 1200 A. Seither durfte auch im Sparmodell auf Doppelkuppeln und Zwischengas verzichtet werden, denn nun war auch hier serienmässig das Vollsynchrongetriebe des Exportmodells installiert. Die reduzierte Ausstattung blieb ebenso wie der 30-PS-Motor unverändert. Vor allem der schwächere Motor wurde in Kombination mit dem neuen Getriebe zu einem Kritikpunkt, wie dieser historische Testbericht erläutert.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Schlicht und einfach
- 30 PS – heute zu wenig
- Schwänzelt gern
- Langlebiger Käfer
- Technische Daten & Meßwerte
Geschätzte Lesedauer: 18min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Einen Test über den VW 1200 zu schreiben, ist wohl eine der schwierigsten Aufgaben, die ein Motorjournalist im Laufe seiner Tätigkeit hinter sich zu bringen hat. Denn während er über seiner Schreibmaschine sitzt, um die gesammelten Fahreindrücke zu Papier zu bringen, weiß er schon, daß er praktisch in den luftleeren Raum schreibt. Dafür sind zwei Gründe verantwortlich: einmal die bekannte und oft geäußerte Pressefeindlichkeit der höheren Stellen in Wolfsburg, die auch positiver Kritik gegenüber völlig verschlossen bleiben, und zum anderen die Tatsache, daß Deutschlands Kraftfahrer in zwei Gruppen gespalten sind, die Argumenten nur schwer zugänglich sind: die Pro- und Contra-VW-isten. Doch trotz dieser etwas entmutigenden Verhältnisse soll hier der Versuch gewagt werden, den VW 1200 A zu beurteilen, und zwar unbeeinflußt von seinem Mythos, den er sich im Laufe der Jahrzehnte, verdient oder unverdient, erworben hat, sondern aus der Sicht des modernen Automobilbaues.
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