Toyota Camry V6 der vierten Generation – Zurückhaltung und Zuverlässigkeit
Zusammenfassung
Mit dem Camry der vierten Generation wollte Toyota endgültig in der oberen Mittelklasse ankommen. Obwohl er zwar in so manchen Kategorien nicht gegen seine Rivalen punkten konnte, wartete er mit der Unzerstörbarkeit eines Toyotas und einer üppigen Serienausstattung auf. Dieser Bericht erzählt seine Geschichte und gibt die Eindrücke vom Camry aus Sicht eines Neulenkers mit einem Herzen für Klassiker wieder.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- In vier Generationen dem Erfolg entgegen
- Nach Mass der Konkurrenz
- Die Wahl zwischen vier und sechs Zylindern
- Üppige Serienausstattung
- Biedermann
- Zurückhaltung statt Prunk
- Japaner mit amerikanischen Zügen
- Wenn ein junges Auto ein Jahr älter als der Lenker ist
- Bewährt seit 1997
Geschätzte Lesedauer: 7min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Der Camry der vierten Generation sollte Toyotas Ankunft in der oberen Mittelklasse markieren. Er sagte den Platzhirschen Mercedes E-Klasse und BMW Fünfer, aber auch dem Alfa Romeo 164 oder dem Opel Omega den Kampf an. Zwar konnte er den Kampf noch nicht ganz für sich entscheiden, doch schuf er eine solide Alternative zu den gewohnten Spielern seiner Klasse. Und wer sich nicht viel aus Markennamen machte, der hatte mit dem Camry ein Auto, welches komfortabel und zuverlässig war. So sah das auch Toyota selbst: “Wenn Sie nicht die Erwartungen anderer erfüllen wollen, sondern nur Ihre eigenen, sind Sie reif für einen Camry.”, heisst es in einer Werbeanzeige auf Seite 121 der Ausgabe Nr. 6 der auto motor und sport von 1997.
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Bilder zu diesem Artikel

Dieses "Manko" der billig wirkenden Kunststoffe habe ich in den 80er Jahren bei sehr vielen Motorjournalisten gelesen, ab beim Nissan,
Mitsubishi oder Toyota. Im Vergleich dazu gab es so etwas angeblich bei deutschen Herstellern nicht.
Es war m.E. eine Albi-Argumentation, weil man sonst nicht viel an japanischen Autos bemäkeln konnte.
Im übrigen waren die Japaner (und sind es heute noch) KOMPLETT ausgestattete Fahrzeuge OHNE große Aufpreisliste.
In D gab und gibt es eben viele Individualisten, die ihr "Spielzeug" individuell gestalten wollen . . .
Das Geld dafür scheint (noch immer) da zu sein.















































































































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