Simca Traumwagen Fulgur - damals, als heute noch morgen war
Zusammenfassung
Im Jahr 1958 stellte die Autofirma Simca ihre Zukunftsvision eines Traumwagens vor, “Fulgur” (Blitz) genannt. Das kompakte Fahrzeug verkörperte den gesamten Zukunftsglauben der damaligen Zeit. Ausgestellt an Automobilsalons und im Zentrum enthusiastischer Presseberichte sorgte der Fulgur für kurze Zeit für Furore, dann verschwand er wieder in der Versenkung und noch heute, über 50 Jahre später, ist vieles, was damals angedacht wurde, noch immer reine Zukunftsmusik oder aber Stoff, der uns zum Lachen anregt. Dieser Bericht beschreibt den Fulgur auf Basis damaliger Presseberichte und Unterlagen und zeigt das Zukunftsgefährt auf vielen historischen Aufnahmen.
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Ein Personenwagen mit elektrischem Antrieb und einer Reichweite von 5'000 km, der sich ohne Steuerungsbefehle der Insassen über die Hauptverkehrsadern mit Geschwindigkeiten über 150 km/h bewegt, das erscheint gerade heute wie Science Fiction. Im Jahr 1958 aber musste man sicher noch wesentlich mehr Phantasie haben, um ein derartiges Gefäss zu erdenken. Die Simca-Stylisten, unter ihnen Robert Opron, taten aber genau dies, sie entwarfen Ende der Fünfzigerjahre den Traumwagen für die Zukunft. Ausgestellt werden sollte die Gedankenstudie erstmals am Pariser Autosalon im Herbst 1958. Robert Opron hatten alles in das kleine Wägelchen gepackt, was ihnen einfiel und was sie als zukunftsfähig sahen: Fernsteuerung, Radarbildschirm, Elektroantrieb, Atomenergie, elektromagnetisch gesteuerte Federung, etc.
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