Bremst besser als er fährt – Simca 1000 GLS im (historischen) Test
Zusammenfassung
Die Überschrift ist gemein. Aber sein ausgeprägter Hang zum Übersteuern war dem Simca 1000 einfach nicht abzugewöhnen. Zusammen mit der hohen Seitenwindempfindlichkeit ergab sich daraus ein etwas unentspanntes Fahren, wenn es einmal nicht im Vakuum geradeaus ging. Hingegen wussten Ausstattung, Motor und Bremsen in diesem historischen Testbericht zu gefallen.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Klein – aber oho!
- Brummen im Rücken
- Überraschungen und kein Ende
- Fahrbare Spardose
- Technische Daten & Meßwerte
Geschätzte Lesedauer: 17min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Wenn in Deutschland jemand dazu neigt, sich ernsthafte Gedanken über die Entwicklung unseres Straßenverkehrs zu machen, dann ist es gewiß so, daß der Denker sich zuerst einmal umgeschaut hat, wie andere Nationen dieses Problem meistern. Eine verschwindende Minderheit sucht sich Frankreich oder Italien als nachahmenswertes Beispiel aus, die Majorität jedoch blickt gleich über den großen Teich und hat nach dem ersten flüchtigen Hinschauen schon die Patentlösung parat: entmischt den Verkehr, baut nur noch Wagen von der Mittelklasse an aufwärts! Als Sündenböcke werden so meist die Last- und Kleinwagen hingestellt, denen allesamt die Existenzberechtigung abgesprochen wird, obwohl gerade in der kleinen Klasse eine Differenzierung nötiger ist als bei den größeren Automobilen.
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Bilder zu diesem Artikel

Man übte nicht mit dem eigenen Auto, sondern auf einem mit Schmierseife und Wasser präparierten Straßenabschnitt und eben diesem Simca 1000, von den der Gründer einige Autos beschafft hatte. Ich frage ihn, warum halt dieses Auto. Antwort, weil er halt so leicht hinten rum kommt.


































































































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