Porsche 959 – Warum kann es nicht perfekt sein?
Zusammenfassung
Nichts ist so gut, dass es nicht noch verbessert werden könnte – bis auf eine Ausnahme: Mitte der Achtzigerjahre lotete Porsche die Grenzen des technisch machbaren aus und definierte sie teilweise neu. Der Porsche 959 war ein hochkomplexes Meisterwerk, das sich als Alltagsauto ebenso hervorragend eignete wie als Rennwagen und sich bei 30 km/h ebenso wohlfühlte wie bei 300 – Karl Ludvigsen erzählt die Geschichte des besten Supersportwagens seiner Zeit.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Die Registeraufladung
- Der Allradantrieb
- Die Karosserie
- Das Fahrwerk
- Das fertige Auto
Geschätzte Lesedauer: 12min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Porsches erster Supersportwagen der Extraklasse wurde 1985 auf der IAA in Frankfurt vorgestellt und kostete damals stolze 420'000 DM. Das war fast das Dreifache des Preises, der zu Beginn des Projekts angestrebt worden war. Schlimmer noch: Jeder 959 kostete das Unternehmen 1'300'000 DM in der Herstellung. In Anbetracht der Tatsache, dass 337 Fahrzeuge hergestellt wurden, hätten sich die Gesamtkosten über die gesamte Laufzeit des Projekts auf 368 Millionen DM belaufen. Davon hätte nur etwa ein Drittel durch den Verkauf der Fahrzeuge wieder hereingeholt werden können. Der war 959 eine Torheit, eine fantastische Unvernunft der nüchternen Schwaben, die allerdings mehr als 300 Kunden zugutekam. Sie durften sich an einem Auto erfreuen, das auch 40 Jahre später noch verblüfft.
Diesen Artikel kostenlos weiterlesen?
Bilder zu diesem Artikel















































































_RM.jpg)



























































Kommentare