Opel Manta Berlinetta 1.9 - klassisches Familiencoupé mit Sympathiebonus
Zusammenfassung
Von 1970 bis 1975 baute Opel den Manta A, der mit fast einer halben Million produzierten Exemplaren alle Hoffnungen erfüllte. Auch heute noch überzeugt das schmucke Coupé, insbesondere die luxuriöse Berlinetta-Version. Dieser Fahrbericht fasst kurz die Geschichte des Rüsselsheimer Coupés zusammen und schildert Fahreindrücke und Reaktionen der Umwelt, ergänzt um viele aktuelle und historische Abbildungen.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Mit amerikanischer Hilfe
- Technisch mit dem Ascona verwandt
- Reisesportvergnügen für fünf Personen?
- Vorteil Opel
- Gewerkschaftlich beeinflusste Preisgestaltung
- Luxus der Siebzigerjahre
- Wie ein Neuwagen
- Komfortabel und ein angenehmer Begleiter
- Weitere Informationen
Geschätzte Lesedauer: 5min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Man musste reagieren bei Opel. Ford hatte mit dem Capri im Januar 1969 ein derart attraktives Familiencoupé auf den Markt gebracht, dass man bei Opel nicht untätig zuschauen konnte. Am 9. September 1970 konterten die Rüsselsheimer und stellten den “Manta” vor. Und lagen damit goldrichtig. Der Amerikaner Charles M. Jordan, Chef der Opel Stylingabteilung und kurz Chuck genannt, zeichnete ein schmuckes Coupé als Antwort auf den Capri. Erstmals hatte man bei Opel nicht einfach eine Limousine zum Coupé zurechtgeschnitten, sondern eine gänzlich eigenständige Karosserie dafür entworfen. Das Pflichtenheft konnte in wenigen Worten zusammengefasst werden: Ein sportliches Coupé mit Platz für die junge Familie und Grossserienkomponenten zur günstigen Fertigung.
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