Opel Kadett A - Nachkriegs-Offensive ab 1962
Zusammenfassung
Als Opel 1962 die zweite Generation des Kadett präsentierte, konnten die Kritiker dem Wagen wenig lobende Worte entgegen bringen. Er hatte mit starker Konkurrenz in Form des Käfers zu kämpfen, der sich einer unglaublichen Beliebtheit erfreute. Ausserdem war die Gerüchteküche aus dem Volkswagen-Lager am brodeln. Nichtsdestotrotz konnte sich der Kadett durchsetzen. Dieser Artikel blickt nochmals auf den Kadett der frühen Sechzigerjahre zurück, der mehreren Modellgenerationen den Weg ebnete. Viele Bilder zeigen den damaligen Neuling.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Vom Krieg gestoppt
- Die Offensive kommt… langsam
- Prüfstand anstatt Testkilometer
- Zwischen mässiger Begeisterung und Gerüchten
- Doch die Kurve gekriegt
- Den Kunden zufriedengestellt
- Nun auch als Sportler bekannt
- Imagewechsel und Durchsetzungsvermögen
- Vergleich der ersten beiden Kadett-Generationen
Geschätzte Lesedauer: 6min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Respekt vor dem Opel Kadett - so lautete die Schlagzeile über dem Testbericht, den auto, motor und sport im Sommer 1963 veröffentlichte. Als Vorzüge priesen die Motorjournalisten das gute Beschleunigungsvermögen, die geringen Ausmaße, die leichte Bedienbarkeit von Lenkung und Schaltung sowie den auch im kalten Zustand stets elastisch laufenden Motor. Eckhart Bartels schrieb für uns die Entstehungsgeschichte des Opel Kadett der Nachkriegs-Generation. Im ereignisreichen Jahr 1962, und zwar - wie in der Branche üblich - im Herbst, stellte die Adam Opel AG ihren langerwarteten neuen Kleinwagen, Träger eines traditionsreichen Namens, der Öffentlichkeit vor - den Kadett. Im Jahr des hundertsten Firmengeburtstages war man froh, den Wolfsburgern endlich Paroli bieten zu können.
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