Volksauto - Opel Kadett im (historischen) Test
Zusammenfassung
Für Opel war die Zielsetzung für den Kadett klar: Ein Volksauto sollte er werden. Zumindest das Potential hat er dazu gehabt. Mit Unauffälligkeit, solider Technik, guten Platzverhältnissen, viel Elastizität und moderatem Verbrauch punktete er, was auch die Fachpresse so bestätigte. Die Zeitschrift ‘hobby’ hatte den Nachkriegs-Kadett schon früh vorausgesagt und widmete ihm natürlich auch einen umfangreichen Test, der hier im Originalwortlaut wiedergegeben ist, ergänzt mit vielen historischen Aufnahmen des Wagens.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Auf die inneren Werte kommt es an
- Punktet ohne aufzufallen
- Eine kühle Brise wäre schön...
- Bringt wenig aus dem Gleichgewicht
- Zwischen viel Potential und nicht schlafender Konkurrenz
- Technischer Steckbrief
Geschätzte Lesedauer: 5min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Der Kadett ist da! Vielleicht sind Sie, lieber hobby-Leser, auf den ersten Blick überrascht oder sogar enttäuscht. Was uns betrifft, haben wir es schon einmal erlebt, daß wir uns von einem angekündigten Auto-Modell stilistisch weit mehr versprachen, als es dann schließlich gehalten hat: nämlich vom VW 1500. Aber man gewöhnt sich an alles. Heute sehen wir im VW 1500 fast schon eine seit Jahrzehnten vertraute Erscheinung. So wird es in wenigen Monaten bestimmt auch mit dem Opel Kadett sein, wenn er erst einmal ganz selbstverständlich zu unserem Straßenbild gehört. Schön ist er äußerlich nicht, jedenfalls nicht auf den ersten Blick, doch er birgt Qualitäten, die im Verborgenen blühen. hobby hat vor sieben Monaten versucht, den Opel Kadett (siehe Nr. 6/1962), der bis zum letzten Tage als ein Werksgeheimnis erfolgreich gehütet wurde, vorauszusehen. Unsere Vorstellungen über das Äußere sind leider nicht ganz in Erfüllung gegangen; doch was die “Innereien” betrifft, haben wir uns nicht getäuscht! Das beweist folgende Vergleichstabelle über Voraussage und Tatsache:
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