Halbwüchsig – Morris 1100 Hydrolastic im (historischen) Test
Zusammenfassung
Der Morris 1100 übertrug das Raumkonzept des Mini Minor auf die nächsthöhere Fahrzeugklasse. Während die äusseren Abmessungen ihn noch zu einem Kleinwagen machten, lagen Platzangebot und Fahrleistungen auf Mittelklasse-Niveau. Ebenso wie der Preis, was wiederum nicht zur kleinwagenmässigen Serienausstattung passen wollte. In diesem historischen wird jene Problematik ausführlich erläutert.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Viel Ideen auf kleinem Raum
- Plus- und Minuspunkte
- Kleinkram gut untergebracht
- Motor: sehr brauchbar trotz Bart
- Untersteuert er nun oder nicht?
- Idee + Flüssigkeit + Gummi = Federung
- Innen größer, aber auch teurer als die Konkurrenz
- Technische Daten & Meßwerte
Geschätzte Lesedauer: 15min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Es hat vorläufig gar keinen Zweck, dagegen anzukämpfen, es sitzt einfach zu tief im Innern der Mitmenschen. Da entwirft ein Konstruktionsteam unter Leitung eines großen Ingenieurs, Alec Issigionis, einen Kleinwagen, der ohne den Ballast überkommener Bauprinzipien über die Straßen rollt – und der erste Passant, der das Wägelchen erblickt, sagt: "Sieht ja aus wie'n Lieferwagenl" Vielleicht meint er es nicht so, aber er sagt es, wobei er sich nicht bewußt ist, daß so ähnlich wie dieser "Lieferwagen" in ein paar Jahren die meisten Personenwagen aussehen werden, sofern die Vernunft über das "Ich-habe-mehr-Auto-als-Du-Gefühl" siegen wird. Für unsere Parkplätze und Innenstädte wollen wir der Vernunft den Sieg gönnen!
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