Mit traurigem Blick - der Maserati Mexico Prototyp von Pietro Frua
Zusammenfassung
Der Maserati Mexico stammt bekanntlich aus der Feder Viginio Vairo, der für Vignale Autos zeichnete. Der Prototyp stand in Turin im Jahr 1965. Aber auch Pietro Frua entwarf einen Vorschlag, der es an Eleganz mit dem später gewählten Vignale-Entwurf durchaus aufnehmen konnte. Die Maserati-Entscheider überzeugte er damals aber nicht und so begann eine wechselhafte Geschichte, die den Wagen in den letzten Jahrzehnten mehr bei Versteigerungen als auf der Strasse fahren liess. Dieser Fahrzeugbericht fasst das ereignisreiche Leben des Frua-Prototypen zusammen und zeigt den Wagen auf historischen und aktuellen Bildern.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Ein Allemano Coupé wird zum Organspender für den Nachfolger
- Auch Frua versucht sein Glück
- Ab September 1966 in Serie
- Wechselhaftes Schicksal des Frua-Prototypen in den USA
- Weitere Informationen
Geschätzte Lesedauer: 5min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Die Geschichte des Maserati Mexico beginnt anfangs der Sechzigerjahre mit dem teuersten und mit über 260 km/h Spitzengeschwindigkeit schnellsten Seriensportwagen der damaligen Zeit, dem Maserati 5000 GT. Er wurde an auserwählte, gekrönte und ungekrönte Kunden der High Society ausgeliefert, darunter auch der mexikanischen Präsidenten Adolfo López Mateos, der von den nur 34 gebauten Exemplaren gleich zwei besass: Chassisnummer AM 103.022, ausgeliefert am 1. November 1961 und Chassisnummer AM 103.042, ausgeliefert am 29. März 1962; beide in Grigio (Grau), beide mit Allemano-Karosserie, der erste mit weisser, der zweite mit blauer Lederausstattung.
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