MGB Berlinette – "Haute Counure"
Zusammenfassung
Der italienischste MGB entstand nicht in Turin, sondern im Südosten von Brüssel. Dort setzte Jacques Coune dem Roadster nicht einfach nur ein Dach auf, sondern verwandelte ihn in einen filigranen Gran Turismo. Dieser Kurzartikel stellt den MGB Berlinette vor und zeigt ihn auf vielen Bildern.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Italienische Linie mit französischen Zutaten
- Hardtop und Gemini
Geschätzte Lesedauer: 3min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Jacques Coune war einer jener unglücklichen Visionäre, die gute Ideen stets etwas zu früh hatten, um mit ihnen erfolgreich zu sein. Peugeot baute ab September 1962 einen eigenen 404 Break; Daimler-Benz wandte sich 1965 für die Montage der Heckflossen-Kombis schliesslich an eine andere belgische Firma, und MG beauftragte für sein B-Coupé lieber das renommierte Haus Pininfarina. Die Hersteller, deren Fahrzeugen sich Coune für seine Spezialkarosserien bediente, schienen seine Ideen gerne aufzugreifen, um sie dann ohne Beteiligung des Ideengebers selbst umzusetzen. Anfang 1962 hatte der ehemalige Rennfahrer Jacques Coune seine Autowerkstatt in Brüssel um eine kleine Spenglerei erweitert und als erste Schöpfung einen Peugeot 404 zum Kombi umgebaut. Auf dem Brüsseler Autosalon im Januar 1963 hatte er anschliessend seinen Mercedes-Benz 220 SE "Shooting Estate" sowie ein Cabriolet auf Basis des Volvo 122 S präsentiert. Während die beiden Fünftürer aus den eingangs genannten Gründen Einzelstücke blieben, avancierte das Amazon-Cabrio mit vier gebauten Exemplaren fast schon zu einem Verkaufsschlager.
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