Lotus Esprit S1 – der Sportwagen, den wir lieben
Zusammenfassung
Im Jahr 1977 erlangte ein Sportwagen, der vorher fast nur Enthusiasten interessiert hatte, weltweiten Filmruhm. Roger Moore alias James Bond fuhr im Film “The Spy, who loved me” einen weissen Lotus Esprit S1. Mit Kunststoffkarosserie und schmächtigem Vierzylindermotor entsprach der britische Mittelmotor-Sportwagen eigentlich nicht unbedingt dem damaligen Bild eines Supersportwagens. Dieser Fahrbericht charakterisiert den Esprit der ersten Serie und zeigt ihn auf aktuellem und historischem Bildmaterial. Auch Verkaufsliteratur, Tonmuster und ein Video fehlen nicht.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Vier Jahre vom Showcar zur Serienversion
- Ernüchternde Testwerte
- Kurzes Gastspiel
- Fahren wie James Bond
- Form und Funktion
Geschätzte Lesedauer: 6min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Ob Roger Moore den Lotus Esprit S1 wohl gemocht hat? Gemäss zeitgenössischen Interviews konnte der britische Schauspieler dem nicht ganz problemlosen Sportwagen durchaus etwas abgewinnen. Der Bond-Film “The Spy, who loved me” jedenfalls wurde durch den weissen Lotus Esprit, der sich auf Knopfdruck in ein Unterseeboot verwandeln konnte, geprägt. Für die Sportwagen-Firma war der Auftritt des damals noch neuen Mittelmotorsportwagens ein Glücksgriff, der die Nachfrage nach den frühen Modellen bis heute hoch hält. Erstmals gezeigt wurde der Giugiaro-Entwurf des späteren Lotus Esprit (auf einem verlängerten Europa-Chassis) in Turin im Jahr 1972.
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Dann war doch der Handel wichtiger als der Besitzerstolz.
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir das ich das halbwegs elegante aus dem Auto steigen erst einmal auf dem Werkstatthof geübt habe.
"Das Auto war nicht dafür gebaut, lange im Leerlauf vor sich hin zu tuckern und gab schließlich den Geist auf. Aber trotzdem war es ein wundervoller Wagen.", so Regisseur Lewis Gilbert nach den Dreharbeiten.
Dort steht auch, dass die nichtmals 5 Minuten dauernde Verfolgungs- und Tauchszene rund 6 Monate Drehzeit dauerte (davon ~11 Wochen für die Kampfszenen unter Wasser) und allein 855 000 Pfund verschlang.
Übrigens: Nicht nur der S1 feierte auf der Leinwand Premiere, sondern auch ein "exotisches" Gerät namens "JetSki", mit dem Bond vom U-Boot zu Strombergs Atlantis übersetzt, um Amasova vor Stromberg und dem Beißer zu retten. ;)









































































































































































































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