Jensen GT – gutes Denken im Endstadium
Zusammenfassung
Nur gerade 511-mal wurde der Jensen GT in den Jahren 1975 und 1976 gebaut, rund ein Zehntel davon dürfte überlebt haben. Entstanden aus dem Jensen Healey sollte das Kombicoupé die Brücke zum Jensen Interceptor schlagen. Aber der praktische Sportwagen kam zu spät, um den Hersteller zu retten. Dieser Fahrbericht erzählt die Geschichte des Jensen GT und zeigt ihn auf aktuellem und historischem Bildmaterial.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Ein Shooting Brake
- Eine neue Ära
- Ein durchdachtes Modell
- Aufbauend auf dem Jensen-Healey
- Variantenreich und teuer
- Ende kam zu früh
- Wenige Überlebende
- Unterwegs in einem Einzelstück
Geschätzte Lesedauer: 8min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Es ist vermutlich kein gutes Zeichen für ein neues Auto, wenn der Generalimporteur in einer Pressemitteilung dementieren muss, dass der Hersteller schliessen müsse. Aber genau dies geschah im Jahr 1975, als der Schweizer Jensen-Importeur Edgar Schwyn am 29. September 1975 Jensen-Konkursgerüchte dementieren musste: “In Zeitungsmeldungen ist dieser Tage bekanntgegeben worden, die englische Sportwagenfirma Jensen Motors Ltd. in Westbromwich habe den Konkurs angemeldet und werde liquidiert. Diese Meldung stimmt nicht; dagegen trifft es zu, dass der Hauptgeldgeber des Unternehmens, die Bank of America, J.A. Griffiths als Manager eingesetzt hat. Dieser übernahm die Kontrolle über die Fabrik, um die finanzielle Lage wieder ins Gleichgewicht zu bringen und die investierten Vermögenswerte zu schützen. Er hat bereits die notwendigen Schritte unternommen, um neben der Neuwagenproduktion auch die Teileherstellung, den Unterhalt und die Garantieansprüche zu gewährleisten. Der Verkauf der Jensen-Autos geht in allen Ländern unbehindert weiter.Trotz der angespannten Lage sind alle 600 Arbeiter nach den Werkferien an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt und produzieren die Modelle Jensen Interceptor, GT und Healey. Für die neuen GT-Modelle ist der Produktionsrhytmus gar erheblich erhöht worden. Es ist keinerlei Einschränkung des Betriebes vorgesehen, und die Gewerkschaften haben sich bereit erklärt, an der Erhaltung der Arbeitsplätze aktiv mitzuarbeiten. Ausserdem wird Jensen in bisherigem Umfang an den internationalen Automobilsalons von Paris und London ausstellen.”
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