Honda S800 - der Sohn eines Grand-Prix-Siegers
Zusammenfassung
Zwischen 1966 und 1970 baute Honda den S800 als Coupé und Cabriolet. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger S600, der hierzulande nur sporadisch anzutreffen war, verkaufte Honda den Flitzer auch in unseren Breitengraden mit einigem Erfolg. Wer ihn hörte, war begeistert, denn sein Motor drehte bis 9000 Umdrehungen und wenn es sein musste auch noch deutlich höher. Und dies zu einer Zeit, als Formel-1-Motoren ihre höchste Leistung bei deutlich unter 10'000 U/min abgaben. Dieser Fahrbericht beschreibt den S800 und zeigt ihn auf aktuellen und historischen Bildern, ergänzt um mehrere Verkaufsprospekte, technische Daten und das über 80-seitige Handbuch von damals.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Vom S360 zum S800
- Ein Motor, der auf der Rennnnstrecke geboren wurde
- Als Coupé oder als Cabriolet
- Sehr konkurrenzfähig
- "Kleiner Knüller"
- Renntauglich?
- Rennfeeling bei 60 km/h
- Verkaufserfolg?
- Grosse Fangemeinde
Geschätzte Lesedauer: 8min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
In den Sechzigerjahren galten hierzulande japanische Autos noch als unbekannte Exoten, die man auf den Strassen kaum antraff. Die Firma Honda, die mit Motorrädern bereits für Aufmerksamkeit gesorgt hatte, aber trat 1964 in die Formel 1 ein, gewann 1965 den ersten Grand-Prix. Autos zu bauen lag da auf der Hand. Und mit kleinen Vierzylinder-Sportwagen bewies man, dass man manches besser konnte als die europäische Konkurrenz. Bereits 1962 hatte Honda am Automobilsalon von Tokio den ersten Sportwagen präsentiert. Der Wagen hiess S360 und wies einen nur 356 cm3 grossen Motor auf. Als Alternative gab es schon damals eine Variante mit 492 cm3. Darauf folgte der S500 mit 531 cm3 und schliesslich der S600 mit 606 cm3. Allen diesen Wagen war gemeinsam, dass die Übertragung der bei hohen Drehzahlen entwickelten Motorkraft über eine kurze Welle an das Differenzial und von dort über Ketten, die in den Hinterradschwingen geführt wurden, zu den Hinterrädern gelangte.
Diesen Artikel kostenlos weiterlesen?
Bilder zu diesem Artikel

Man fühlt sich wie in einem Go Kart und man hat die Show, wohin man auch fährt. Ich liebe ihn.
Dinky Toys [Meccano Tri-Ang] produzierte den im 1:43 Maßstab als #1408, ausschließlich in gelb.










































































































































































































































Kommentare