Glas 1204 - Vier Mann in der 'Glas-Rakete'
Zusammenfassung
Der Glas 1204 hätte eigentlich das Zeug zum Superstar gehabt. Vier Sitze, Coupé-Aufbau und ein ausgesprochen kraftvoller Motor wären eigentlich ein Rezept für Erfolg gewesen. Der Wagen schaffte den Durchbruch jedoch nicht. Woran das gelegen haben könnte, zeigt dieser neu aufbereitete hobby-Testbericht aus dem Jahre 1963.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Undercover-Sportler
- Ehrliches Viersitzer-Coupe
- Der Motor, das Sahnestück
- Damit auch vier Personen schnell ans Ziel kommen
- Porsche-Gene und Einfachheit
- Neid und Narrensicherheit
- Testergebnisse
Geschätzte Lesedauer: 7min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
In Dingolfing machen sie es anders. Im Allgemeinen baut eine Automobilfirma eine Limousine. Dann säbeln ihre Leute so lange daran herum, bis nur noch ein Coupe übrig bleibt. Glas dagegen fing mit dem Zweisitzer an und hat ihn nun zum Viersitzer hochgetrimmt. Man kann nicht sagen, daß diese Methode besser sei als jene. Doch offensichtlich war die Methode Glas die bessere – für Glas. Klar, daß man mit einem Außenseiter-Wagen nicht gleich in die Domäne der Mächtigen einbrechen konnte! Aber es sprach sich herum, daß man bei Glas ein leistungsstarkes, robustes, technisch ausgereiftes Sportcoupe baut – und das zu einem zivilen Preis. Als der Zweisitzer die Schweigemauer durchstoßen hatte, da wollten die Leute auch einen Viersitzer haben. Sie würden ja auch einen Viersitzer-Porsche haben wollen, und sie haben sogar aus dem Thunderbird einen Straßenkreuzer gemacht. Nur den umgekehrten Weg gehen sie halb so gern. Hier beginnt die Käuferpsychologie, auf die man sich in Dingolfing recht gut versteht.
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