Tendenzwende – Fiat 131 Mirafiori im (historischen) Test
Zusammenfassung
Der neue 131 mit dem Beinamen Mirafiori – benannt nach seinem Turiner Stammwerk – markierte bei Fiat einen Wendepunkt in mehrfacher Hinsicht: Betont sachliche Form, geringe Wartungsansprüche durch relativ einfache Technik, besonderer Nachdruck auf langlebiger und aufprallsicherer Karosserie. Was den 131 mit der 1300/55-PS- oder 1600/75-PS-Motorvariante und Grund- oder Special-Ausstattung auszeichnete, erläutert dieser Testbericht von 1975.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Raum: Reichlich
- Gepäck: Ausreichend
- Ein- und Aussteigen: 2 oder 4 Türen
- Ausstattungen: Zweistufig
- Fahrpraxis: Unnötige Tücken
- Strassenlage/Federung: Guter Kompromiss
- Geräusche: Brummig
- Karosserie: Sicherheitskäfig
- Langzeitvorsorgen: Aufwendig
- Pluspunkte
- Minuspunkte
- Gesamturteil
- Technische Daten & Messwerte
Geschätzte Lesedauer: 13min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Der neue 131 mit dem Beinamen Mirafiori (nach dem Turiner Stammwerk, in dem er gebaut wird) markiert bei Fiat einen Wendepunkt in mehrfacher Hinsicht: Betont sachliche Form, geringe Wartungsansprüche durch relativ einfache Technik, besonderer Nachdruck auf langlebiger und aufprallsicherer Karosserie. Erfüllt der Flat 131 als 124-Nachfolger diese Erwartungen? Speziell für den deutschen Markt wurde ein 1300/55 PS-Motor für Normalkraftstoff entwickelt, der neben dem 1600/75 PS-Motor für Superkraftstoff zur Auswahl bereitsteht. Aus der Turiner 131-Palette übernahm die Deutsche Fiat nicht alle Varianten. Den 75 PS-Motor gibt es auf dem deutschen Markt nicht zur Grundausstattung, die man äusserlich vor allem an rechteckigen Scheinwerfern erkennt. Wahrscheinlich erreicht ohnehin die Special-Ausstattung mit Doppelscheinwerfern beim Fiat 131 künftig den grösseren Verkaufsanteil. Die Richtpreise für die in Deutschland gelieferten Limousinen:
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Bilder zu diesem Artikel

Er fuhr vorher 2 Volvo’s: P121 Kombi und P145 Kombi.
Die Misere mit dem 131er ging schon am 1. Tag nach dem Kauf los: Beim selbst durchgeführten Wechsel von Sommer- auf Winterreifen (Auslieferung war im Februar) mit dem Bordwagenheber hat es gleich einmal die Wagenheberaufnahme aus dem Schweller gerissen und musste geschweisst werden.
Bis auf eine abgerissene vordere Bremszange gab es jedoch keine Probleme während der Haltezeit.
Ich fuhr den Wagen über 2 Jahre regelmässig und war vom Fahrwerk (mit 165er Reifen) recht begeistert.
Aber die Rostvorsorge dar Karosserie war schlicht inexistent: Um die Heckscheibe rostete es vom Tag 1 an. Der Bereich mit schwarzem Klebeband um den Scheibengummi wurde über die Jahre immer breiter...
Nach fünf Jahren war der Wagen ohne Komplettrestaurierung nicht mehr MFK tauglich. Aus Goodwill gab es von einem Garagist noch CHF 500.-- beim Eintausch für einen anderen Gebrauchten; also ca. 16'000.-- Wertverlust in 5 Jahren…
Ich habe das Auto so lange gefahren, bis ich den Versuch, ein Rad zu wechseln, abbrechen musste, da die Karosserie beim Anheben anfing zu knistern und zu knacken. Nachfolger war übrigens wieder ein FIAT, ein fabrikneuer Uno mit ebenfalls 75 PS.


















































































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