Ein Shadow für Schmales – Folge 1 – Warum ein Rolls-Royce?
Zusammenfassung
Automobiler Hochadel zum Mittelklasse-Budget? Ist das möglich? Wie arrangiert man sich als Schrauber mit einem Rolls-Royce Silver Shadow? Wolfgang Blaube will es genauer wissen und wagt den Selbstversuch, als Rolls-Royce-Besitzer, -Fahrer und -Selbstschrauber.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Wider besseren Wissens
- Zurück zu den Anfängen
- Hin zum Massstab 1:1
Geschätzte Lesedauer: 8min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Nein, ich habe ihn nicht vergessen, diesen klugen, denkwürdigen Satz, den ich vor etwa 35 Jahren im US-Automagazin Car & Driver las: „No car burns more money than a 10,000 Dollar Rolls.“ Sicherlich, trotz gelegentlicher Rückwürfe durch vernunftfreie Ge- bis Verbrauchtwagen bin ich dem erhabenen Ziel wirtschaftlicher Unabhängigkeit mittlerweile einige Etappen nähergekommen. Doch zum Geld verbrennen langt es noch immer nicht – und zur Krönung dieser dekadenten Disziplin vermittels der Gestalt eines verführerisch billigen Rolls-Royce schon gar nicht. Trotzdem habe ich nun, nach Jahren des Träumens, Recherchierens, Rechnens, ehelichen Überzeugens, Suchens, Probefahrens, rationalen Verwerfens und neuerlichen Mutfassens die Voraussetzung geschaffen, um jenen klugen, denkwürdigen Satz auf seinen Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen. Indem ich einen alten Rolls-Royce gekauft habe. Einen Silver Shadow. Nicht für exakt 10.000 Dollar – dieser Wert versteht sich lediglich als universelles Synonym für alle Kleingeldmengen, die sich eignen, dieses edle Automobil, seine Erbauer und seinen einst irrwitzigen Neupreis dreidimensional zu brüskieren.
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ich darf mich allen vor Lob nur so überlaufenden vorherigen Kommentaren wärmstens anschließen - ein herrlicher Artikel, für mich umso größere Lesefreude, als ich mich überglücklich schätzen darf, selbst einen Shadow Serie I lenken zu dürfen, und des Weiteren, da ich weiß, wer der Vorbesitzer Ihres Shadows war. Einen besseren (alles pflegenden) Vorbesitzer kann man meines Wissens nicht haben, und so bin ich extrem auf die Fortsetzung Ihrer Geschichte gespannt - noch dazu, wo mein Shadow heuer, bei der Erstausfahrt Anfang März, zum ersten Mal seit zehn Jahren kleine Zündprobleme zeigte (ein Zündkabel war durchlässig geworden, und dann wechselt man - WENN MAN SCHON MAL IN DER WERKSTATT IST - auch gleich den ganzen Strang, den Verteilerkopf und die Zündkerzen, jaja): natürlich (!) für SCHMALES Geld!
Danke für das Lesevergnügen!


































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