Derby K4 - Cyclecar aus den tollen Zwanzigerjahren
Zusammenfassung
Der Derby K4 mit Chassisnummer 120 von 1929 dürfte der einzige überlebende Derby K4 überhaupt sein. Wie mancher seiner Artgenossen ging er durch Hoch und Tief, wurde für Rennsporteinsatze, aber auch zum Antrieb von Sägeeinrichtungen benutzt. In den Neunzigerjahren wurde er restauriert und seither bei historischen Rennveranstaltungen, aber auch auf der Strasse eingesetzt. Dieser Bericht fasst die bekannte Geschichte des Chassis Nr. 120 zusammen und zeigt Ausschnitte aus der Restaurierungsgeschichte.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Herzlos
- Das “Zugerbiet” - Wiege des Rennsports in den Zwanziger- und Dreissigerjahren
- Einsatz auf dem Bauernhof
- Halbherzige Erlösung durch Automobilhistoriker
- Start einer langwierigen Restaurierung
- Gerettet und wieder in historischer Lackierung
- Weitere Informationen
Geschätzte Lesedauer: 4min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Das Jahr 1949 wurde geschrieben. Europa erholte sich langsam von den Folgen des Krieges. In der Schweiz lebte sich‘s – verglichen mit den Nachbarländern – sehr gut Auch Alfred Stern. Er wohnte in Moudon in der französischen Schweiz, war Bauer und hatte sich einen Derby in Zug gekauft. Eine Occasion natürlich. Wusste er es, ahnte er es, dass sein soeben erstandener Sportwagen ein sehr seltenes Exemplar war? Ein K4 mit der Chassisnummer 120, hergestellt in Courbevoie sur Seine bei Paris! Am 10. Oktober 1949 hatte sich Bauer Stern von der Baugenossenschaft „Konkordia“ in Zug einen leicht verbeulten Sportwagen gekauft. Es ist kaum anzunehmen, dass er mit seinem roten Franzosen adrette Damen beeindrucken wollte. Dazu fehlten ihm wahrscheinlich Zeit, Gelegenheit und dem äusserlich gut erhaltenen Derby der Motor und damit das richtige Herz des Oldtimers!
Diesen Artikel kostenlos weiterlesen?
Bilder zu diesem Artikel
























































































Kommentare