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Bild (1/12): Fiat 8V Supersonic (1953) - der zweitletzte Wagen aus einer Serie von vierzehn (© Jeroen Booij, 2011)
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    Der Fiat 8V Supersonic und sein Vorgänger Conrero-Alfa-Romeo

    16. September 2011
    Text:
    Philip Leemans
    Fotos:
    Jeroen Booij 
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    Michiel Mulder 
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    Wenn man etwas über die Entstehung des Fiat 8 Supersonic sagen will, dann muss man zuerst einen Blick auf den Conrero-Alfa-Romeo werfen. Dieses Einzelstück wurde durch Virgilio Conrero, einem Tuning-Magier aus Turin, gebaut. Der Schweizer “Gentleman Driver” Robert Fehlmann hatte sich an Conrero gewandt mit der Bitte, ihm einen schnellen Wagen für die Mille Miglia 1953 zu erbauen.

    Conrero Alfa Romeo 1900 Sprint (1953) - aufgenommen in Genf 1953
    © Archiv Automobil Revue

    Die Basis sollte der Motor des Alfa Romeo 1900C Sprint sein, sowie verschiedene Komponenten aus den Fahrzeugmodellen Fiat 1400 und Lancia Aurelia. Für die Gestaltung der Karosserie wandte sich Conrero dann an seinen Freund Giovanni Savonuzzi - man kennt ihn im Zusammenhang mit Cisitalia - , der gerade frisch zum Design-Chef der “Carozzeria Ghia” ernannt worden war.

    Savonuzzi zeichnet ein Meisterwerk - die Geburt des Supersonic

    Savonuzzi setzte sich an das Zeichenbrett, das Ergebnis war eine spektakuläre und elegante Form, die wir heute “Supersonic” nennen. Man stelle sich dieses Auto im Jahre 1953 vor, der Conrero Supersonic sah keinem anderen Fahrzeug ähnlich, ein Maserati oder Ferrari schauten im Vergleich dazu richtig langweilig aus.

    Die tiefe Gürtellinie, die lange Kühlerhaube, das extrem tiefe Dach, das eine kompakte Fahrerkabine überspannte und die Rücklichtgestaltung, die an Düsenflugzeuge erinnerten, all dies kannte keine Parallelen in der damaligen Design-Landschaft. Das Rückfenster war gross und gebogen, um einen hellen Innenraum zu ermöglichen. Bemerkenswert ist auch der scharf gezeichnete Pfeil, der bei den Vorderrädern beginnt und bis ins Heck geht.

    Conrero Alfa Romeo 1900 Sprint (1953) - Ansicht von schräg hinten, aufgenommen in Genf 1953
    © Archiv Automobil Revue

    Das Auto wurde am Turiner Autosalon 1953 gezeigt und war eine der Hauptattraktionen. Leider wurde der Wagen beim einzigen Einsatz, dem er sein Dasein verdankte, nämlich bei der Mille Miglia, den 1’000 Meilen von Brescia nach Rom und zurück, zerstört.

    Der Erfolg und seine Folgen

    Obschon der Conrero-Alfa Romeo nur zweimal öffentlich gezeigt werden konnte, nämlich auf dem Salon von Turin und beim Start der Mille Miglia 1953, war das Interesse an dieser neuen Kreation so gross, dass Ghia entschied, eine limitierte Anzahl Supersonic-Coupés auf einem existierenden Chassis zu bauen.

    Fiat 8 V Supersonic (1953) - ausgestellt am Genfer Autosalon von 1954
    © Archiv Automobil Revue

    Als Chassis-Lieferant entschied man sich für Fiat, die gerade einen faszinierenden Zweiliter-V8-Motor-Sportwagen mit selbsttragendem Chassis, genannt Otto Vu (italienisch für V8)  präsentiert hatten.

    Die Karosserie war in fast allen Details identisch zum Fehlmann-Einzelstück. Eine Ausnahme bildete die Dach-/Heckfenster-Gestaltung. Zum ersten Mal öffentlich gezeigt wurde der Fiat 8V Supersonic im Oktober 1953 am Salon de Paris. Journalisten und Öffentlichkeit zeigten sich einmal mehr beeindruckt von der Eleganz des Entwurfes und wählten den Wagen zum schönsten Fahrzeug des Salons.

    Die Restauration des zweitletzten gebauten Fiat 8V Supersonic

    Nur 14 Fahrzeuge wurden produziert, der hier abgebildete Wagen ist der zweitletzte je gebaute 8V Supersonic. “Strada e Corsa”, ein Fiat-8V-Spezialist aus den Niederlande, die bereits an 13 der 114 Otto VUs gearbeitet haben, führte eine komplette mechanische Restauration durch und unterstützten und überwachten die in Italien durchgeführte Restaurierung der Karosserie und des Interieurs. Die ursprünglichen Farben (Grau-Métallic für die Aussenhaut, dunkelblaues Leder für das Interieur) wurden beibehalten, so dass der Wagen heute genau so aussieht, wie er die Ghia-Räume damals verlassen hatte.

    Fiat 8V Supersonic (1953) - beim het Loo Concours d'Elegance
    © Copyright / Fotograf: Michiel Mulder

    Alle Arbeiten wurden genau nach den ursprünglichen Spezifikationen durchgeführt, es wurden ausschliesslich Originalmaterialien verwendet, beginnend mit den zwei Weber 36 DCF3-Doppelvergasern bis zum Nardi-Holzlenkrad.

    Der Wiederaufbau, der mehrere Jahre in Anspruch nahm, wurde mit ersten Preisen bei mehreren Schönheitskonkurrenzen belohnt, so anlässlich ds Concours Paleis het Loo (Niederlande), Schloss Dyck (Deutschland) und Unique Ones Concours (Italien). Das Spezialistenteam darf berechtigterweise stolz auf die geleistete Arbeit sein.

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