Cony 360 Coach und Light Van - Japans vergessene Strassenflöhe
Zusammenfassung
Die japanischen Microcars der Sechzigerjahre von Subaru, Mazda und Co. dürften dem einen oder anderen Autokenner bekannt sein. Von der Marke Cony hat in unseren Breitengraden aber kaum jemand schon gehört. Die Fahrzeuge der Marke Cony wurden als Limousine und Lieferwagen gebaut. Diesre Bericht zeigt den japanischen Strassenfloh in den verschiedenen Ausführungen auf historischen Bildern sowie in der damaligen Verkaufsliteratur und erklärt, welch bescheidene Technik in den Kleinstwagen steckte.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Antrieb für den Kleinwagen
- Verschiedene Aufbauten
- Kei-, Kogata-, Futsu-Jidosha
- Überaus selten
Geschätzte Lesedauer: 3min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Nicht nur in Europa, sondern auch in Japan setzte in den Fünfziger- und Sechzigerjahren die Massenmotorisierung ein. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstand vor allem in japanischen Städten schnell ein umfangreiches neues Strassennetz, das von dem emsigen Arbeitern natürlich auch für die Fahrt zur Firma oder zum Einkauf genutzt werden wollte. Wohlhabend waren die wenigsten, praktisch waren daher preiswerte, kompakte und wieselflinke kleine Autos. Eines dieser Fahrzeuge hiess Sony Coach 360. Der kleine Zweitürer wurde von einem luftgekühlten Zweizylinder-Vierttakt-Boxermotörchen mit 354 Kubikzentimeter Hubraum angetrieben. Als Leistung gab das Werk 18.6 PS an, die bei 5500 U/min abgerufen werden konnten. Damit kam das Aggregat immerhin auf eine Literleistung von 52.5 PS, während in Europa in dieser Zeit meist schon 40 PS pro Liter das Höchste der Gefühle war.
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