Brabus SLK V8 – Die Cobra aus Bottrop
Zusammenfassung
Wenn bei AMG die Vernunft den Tatendrang besiegt, legen sie bei Brabus erst richtig los. Während man es in Affalterbach bei einem 3,2-Liter-V6 bewenden liess, zwängten die Extremisten aus Bottrop einen mehr als doppelt so grossen V8 unter die Motorhaube des kleinsten Mercedes-Benz-Sportwagens. Das Ergebnis war ein 450 PS starkes Donnerbölzchen, das auf den ersten Blick noch immer aussah wie Muttis kleines Klappdachcabrio, aber über 300 km/h schnell war. In diesem Artikel erzählen wie die Geschichte des nur fünfmal gebauten Brabus SLK V8.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Einen Doppelten bitte
- Mehr Arbeit als man denkt
- Gelb oder Blau?
- Nummer 5 lebt
- Zurück zu den Wurzeln
Geschätzte Lesedauer: 11min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Spätestens jetzt, nachdem Mercedes-Benz mit dem Auslaufen des SLC die Produktion des kleinen Roadsters ersatzlos beendet hat und drei Jahre, bevor die ersten SLK den Oldtimerstatus erhalten, verdient der Brabus SLK V8 auf der Basis des R 170 eine eingehende Würdigung. Dieses ungewöhnliche Auto wird sicher nicht jedem Leser bekannt sein. Der Roadster provoziert spontan zu Vergleichen wie etwa "die Cobra aus Bottrop". Sicher, der bärenstarke V8 mit 6,5 Litern Hubraum legt das nahe, doch so richtig passt das nicht, bevölkern doch Cobras in originaler und vor allem weniger originaler Gestalt die automobile Welt in vergleichsweise stattlicher Anzahl. Der SLK V8 des Bottroper Fahrzeugherstellers und Edeltuners hingegen wurde nur in homöopathischer Stückzahl gebaut. Verzichten wir also auf solche Bezeichnungen, obwohl diesem wortwörtlichen "Kraft-Wagen" bei seinem Debüt leider nicht einmal ein brachialer Name wie "Bullit", "Rocket" oder " Hammer" vergönnt war.
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