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Der “Lange Spezi” – BMW LS im (historischen) Test

Erstellt am 20. März 1962
, Leselänge 12min
Text:
Olaf von Fersen
Fotos:
BMW AG 
4
Archiv 
26
BMW 700 LS (1962) am Genfer Automobilsalon - mit verlängertem Radstand und mehr Innenraum
BMW 700 LS Luxus (1961) - Herstellung  - gerne auch in Rot bestellt
BMW 700 LS Luxus (1961) - unterwegs
BMW 700 LS (1963) - überdurchschnittliches Raumangebot und verblüffende Fahrleistungen
BMW 700 LS (1963) - stilsichere, zeitlos elegante Grossraumkarosserie - Originalbeschriftung dieses Bildes
BMW 700 Limousine (1961) - hübscher Testwagen
Bild von Partner Württembergische

Zusammenfassung

Der BMW 700 vereinte kompakte Dimensionen mit dem Zweizylinder-Boxer, der auch die grossen Vollschwingen-Motorräder von BMW befeuerte. Diese Kombination vermochte durchaus die Kunden zu überzeugen; der Hersteller gab sich jedoch damit nicht zufrieden. Die Dimensionen des Wagens standen im Widerspruch mit BMWs Ambitionen, also musste er an Volumen gewinnen. So schlug 1962 die Geburtsstunde des LS, der sich in vielen Details von seiner Basis abhob. Was es brauchte, um den 700 zu einem “richtigen” Auto zu machen, beschrieben die damaligen Autotester. Dieser Artikel gibt den historische Bericht samt vielen Abbildungen aus der Zeit wieder.

Dieser Artikel enthält folgende Kapitel

  • Aus der Preisperspektive
  • Ein ganz neues Modell
  • Wesentlich verbesserte Federung
  • Kultivierter Motor
  • Getriebe läßt Wünsche offen
  • Leichte Bedienung
  • Fahrkomfort und Ausstattung
  • Die Gepäckräume

Geschätzte Lesedauer: 12min

Leseprobe (Beginn des Artikels)

Eigentlich war er so etwas wie ein Notnagel. Man hatte die Isetta, deren man sich in Milbertshofen ein wenig schämte, und man hatte den vorzüglichen Zweizylinder Boxermotor der schweren Motorräder, auf den man mit Recht stolz war. Aus einer Synthese dieser beiden Pole enstand der BMW 600: eine gute Fahrmaschine, aber kein Auto. Der Erfolg unter dem roten Strich blieb aus. Der nächste Schritt war der BMW 700, bei dem seine Schöpfer versuchten, die Lehren, die man ziemlich teuer hatte bezahlen müssen, in Stahlblech und Aluminium zu berücksichtigen. Es entstand ein vorzüglicher Kleinwagen, und doch hörte man schon damals Stimmen im eigenen Hause, die meinten, man hätte diesen zweiten Schritt ein wenig länger machen sollen – länger im Radstand nämlich, damit es kein Kleinwagen, sondern ein „richtiges" Auto werde. Das ist nun nachgeholt worden. Der „LS" – Limousine Spezial oder im Werksjargon „Langer Spezi" genannt – wurde uns im Februar übergeben. Wir müssen sagen „überraschend", denn selbst in Journalistenkreisen, wo man bekanntlich die erste Heiserkeit der Flöhe schon wahrnimmt – zu husten brauchen sie erst gar nicht –, war von dem bevorstehenden Stapellauf nichts bekannt. So stand er denn eines Tages da: seinem kleinen Bruder sehr ähnlich und doch ganz anders. Aus dem gedrungenen Kleinauto ist eine schlanke und wohlproportionierte Erscheinung geworden, ein Fahrzeug, das sich in bester Gesellschaft sehen lassen kann.

 
12min
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Bilder zu diesem Artikel

Bild BMW 700 LS Luxus (1961) - Herstellung  - gerne auch in Rot bestellt
Bild BMW 700 LS Luxus (1961) - unterwegs
Bild BMW 700 LS (1963) - überdurchschnittliches Raumangebot und verblüffende Fahrleistungen
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Bild BMW 700 Limousine (1961) - hübscher Testwagen
Bild BMW 700 (1961) - Sport- und Limousinen-Version im Test - Seite an Seite
Bild BMW 700 (1961) - Limousine und Sport im Vergleich, von hinten gesehen
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Bild BMW 700 (1961) - sympathische Front
Bild BMW 700 Limousine (1961) - Kofferraum und Einstieg beim Testwagen
Quelle:
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von ad******
21.12.2021 (17:08)
Antworten
Sie loben das Design der Verlängerung der Coupe-Karosserie. Darüber lässt sich streiten: ich finde, dass das hintere Fenster unorganisch eingefügt ist. Und das Heck mit viel totem Raum ist viel zu lang. Spötter nannten den LS daher nicht "Langer Spezi", sondern treffender "Lang & Schwer".
Antwort von ru******
23.12.2021 (01:30)
Favicon
.....hier lobt das Design kein moderner Autor, sondern der originale von 1961! Damals ging es um den Nutzen, den einem das Automobil bietet und nicht bloß um sportliche, aber für viele letztlich "inhaltsleere" Aspekte. Der LS ist als Limousine genau richtig und das Coupé als LS hinten tatsächlich zu lang. Man nannte es auch den "rasenden Motorraum", in Anlehnung an des Opel Rekord PII Coupés "rasenden Kofferraum". Der BMW 700 war der Retter der ganzen Marke, hätte der 700 nicht diesen grandiosen Markterfolg gehabt, wäre BMW gestorben. Die Neue Klasse spülte ja erst ab Ende ´63 und ´64 mit dem Modell 1800 Geld in die Kassen, das wäre deutlich zu spät gewesen.
Antwort von ma******
23.12.2021 (11:11)
Favicon
Wie kann man an einem Auto welches vor 60 Jahren gebaut wurde, das hintere Seitenfenster kritisieren. Ich habe auf diesem Wägelchen meine ersten Fahrstunden absoviert und ich fand ihn hübsch. Lang und schwer? Doch etwas gar aus den Fingern gesogen.
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