Weiss, für was er steht - BMW 1500 im (historischen) Test
Zusammenfassung
Wer sich 1963 den Kauf einer Limousine der gehobenen Mittelklasse überlegte, hatte einige Autos zur Auswahl. Ford 17 M und 12 M TS oder auch ein Opel Rekord wären eine Möglichkeit gewesen. Es gab aber auch den gut DM 1500 teureren BMW 1500. Dieser konnte mit BMW-typischen Merkmalen wie guten Fahrleistungen und hoher Fahrsicherheit aufwarten und genoss natürlich durchaus etwas Überlegenheit aufgrund seines Namens. Dieser Artikel gibt den Wortlaut des damaligen Tests der Zeitschrift Automobil-Illustrierte wieder und zeigt den Wagen auf historischem Bildmaterial.
Dieser Artikel enthält folgende Kapitel
- Aus 1600 wurden 1500 ccm
- Ist der 1500 ein „echter BMW”?
- Die Qualität liegt unter der Haut
- Wirkt größer als er ist
- Handlich trotz seiner Größe
- Wie er sich fährt
- Erstaunlich fahrsicher
- Ein sympathisches Auto
- Technische und Testdaten
Geschätzte Lesedauer: 15min
Leseprobe (Beginn des Artikels)
Wenn eine namhafte Automobilfabrik ihr neues Modell sehr frühzeitig ankündigt und gar Prototypen in der Öffentlichkeit präsentiert, so hat das zweifellos den Vorteil, daß die Händler schon lange vor dem Anlaufen der Produktion ein ordentliches „Polster" von festen Aufträgen schatten können. Eine solche Politik birgt aber auch die Gefahr der Enttäuschung der Kunden in sich. Nicht, weil das Produkt, das sie schließlich nach mehr oder weniger langer Wartezeit erhalten, dem Vergleich mit dem Prototyp nicht standhält, der den letzten Anstoß zum Kaufentschluß gegeben hatte - vielmehr deshalb, weil inzwischen die allgemeine technische Entwicklung nicht geruht hat und es auf dem Markt andere Fahrzeuge geben mag, die im Verhältnis zu diesem technisch mehr zu bieten scheinen oder als preisgünstiger betrachtet werden. Die Entwicklungsdauer eines neuen Automobilmodells wird im allgemeinen mit mindestens drei Jahren zu veranschlagen sein, wobei während der zweiten Hälfte dieser Frist kaum noch tiefgreifende Änderungen der Original-Konzeption möglich sind, weil inzwischen schon die Fertigung der für die Massenproduktion nötigen Werkzeugmaschinen in Gang gesetzt worden ist. Je größer das Werk und damit die zu erwartende Serie, um so sorgfältiger muß die Vorplanung sein, um so geringer ist auch die Möglichkeit der Konstrukteure, kühne Vorstöße auf technisches Neuland zu wagen.
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Bilder zu diesem Artikel

Leider ist die E.-Teilversorgung bei BMW für die alte Serie der Neuen Klasse bis Anf. ´68 schlicht eine Katastrophe. Ich besaß einen 2000 Tilux Bj.66/67 und es gab nicht einmal so einfache Dinge wie vordere Stoßdämpfer oder eine Hardyscheibe für die Kardanwelle..... Ab 8/68 war technisch alles verändert, das glaubt man gar nicht auf den ersten Blick. Durch den neuen 02er BMW bekam die alte Neue Klasse sehr viele Gleichteile und diese sind i.d.R. heute auch zu bekommen.

















































































































































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